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Neues Personal für Jusec geplant

Schönefeld Neues Personal für Jusec geplant

Die Ausschreibung für die neue Kraft im Jugend- und Seniorenclub Waltersdorf läuft. Sie soll die langjährige Sozialarbeiterin Veronica Protz ersetzen. Sie will für rund ein Jahr noch ehrenamtlich weiter tätig bleiben. Die neue Kraft soll in mehreren gemeindeeigenen Einrichtungen eingesetzt werden.

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Der Jusec in Waltersdorf bekommt neues Personal und soll saniert werden. Im Gespräch ist auch ein Neubau auf dem hinteren Grundstücksteil.

Quelle: Oliver Becker

Schönefeld. Der Jugend- und Seniorenclub Waltersdorf (Jusec) bekommt neues Personal. Das teilte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos) auf der letzten Sitzung des Ortsbeirats Waltersdorf mit. Die Planstelle sei bereits ausgeschrieben. Die neue Kraft soll die langjährige Sozialarbeiterin Veronica Protz ersetzen, die vor kurzem in den Ruhestand ging. Bis Jahresende will sie die Arbeit ehrenamtlich fortführen und somit einen fließenden Übergang ermöglichen.

Ehrenamt für den Übergang

„Die Kollegin Protz, die das bisher gemacht hat, hat sich bereit erklärt, ehrenamtlich die Klöppler-Gruppe, die Mal-Gruppe und die zwei Senioren-Gruppen weiter zu betreuen“, sagte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos). „Künftig wird es aber nicht mehr sein, dass der Jusec alleine von einer hauptamtlichen Kraft betreut ist, denn das gibt es weder in Kiekebusch, noch in Schönefeld noch sonst wo.“ Sie werde in mehreren Einrichtungen arbeiten – in Hort, Kita, Schule, Jusec und anderen Einrichtungen. „Das definieren wir neu“, sagte Haase.

Neubau im Gespräch

Veränderungen wird es auch in baulicher Hinsicht geben. Das Gebäude sei runtergekommen, ein Neubau auf dem hinteren Grundstückteil angedacht. „Wir wollen 2018 eine Planung machen, um 2019 auf dem Hof hinter Jusec neu zu bauen und das bestehende Gebäude total zu renovieren, so die Idee“, sagte Haase. Der jetzige Jusec sei nicht behindertengerecht, die Senioren kämen nur schwer die Treppe hoch. Mit einem ebenerdigen Bau würde man dieses Problem in den Griff bekommen. Das Gebäude solle in Gemeindehand bleiben und könne als Bürofläche oder an eine Firma vermietet oder verpachtet werden.

Kritik an der Gemeinde

Laut Olaf Damm (CDU), stellvertretender Ortsvorsteher von Waltersdorf, gebe es zwar eine Mehrheit für den Neubau. Ein Bau an diesem Standort sei jedoch noch nicht abschließend geklärt. Damm kritisiert die Vorgehensweise bei der Stellenbesetzung. Es sei schon länger bekannt, dass die Kollegin in den Vorruhestand ginge. Daher habe man von der Verwaltung gefordert, dass die alte Kollegin noch die neue einweist.

„Das ist leider nicht passiert. Wir profitieren gerade nur davon, dass Frau Protz bereit ist, unentgeltlich weiterzuarbeiten und dann die neue Kollegin einweisen kann“, sagt der CDU-Politiker. Sorge bereite dem Ortsbeirat, dass mit der neuen Zuständigkeit der Jusec und damit die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen auf der Strecke bleibt. Erste Bewerbungen lägen bereits vor. Jetzt müsse zeitnah jemand Neues eingestellt werden.

Von Oliver Becker

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