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Neues Sicherheitskonzept für Badestellen

Debatte in Königs Wusterhausen Neues Sicherheitskonzept für Badestellen

Die Stadtverordneten in Königs Wusterhausen haben die Debatte über mehr Sicherheit an öffentlichen Badestellen vorerst beigelegt. Ein breiteres Angebot beim Schwimmunterricht, ausgeweitete Sicherungsmaßnahmen und eine Informationsbroschüre sollen dazu beitragen.

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Das Baden in der Stadt Königs Wusterhausen, hier im Strandbad Neue Mühle, soll sicherer werden.

Quelle: MAZ

Königs Wusterhausen. Die Debatte über mehr Sicherheit an öffentlichen Badestellen in Königs Wusterhausen ist vorerst beigelegt. Wochenlang hatten die Stadtverordneten darüber diskutiert, wie die Gewässer im Stadtgebiet künftig besser abgesichert werden könnten, um Badeunfälle zu vermeiden.

Hintergrund war ein im Juli eingebrachter Antrag der Fraktion „Wir für KW/UFL“, die darin forderte, an sämtlichen öffentlichen Bade- und Liegestellen Rettungsringe zu installieren. Ein tödlicher Badeunfall im August, bei dem ein Mann in Zeesen ums Leben kam, heizte die Debatte erneut an. Die SPD-Fraktion legte daraufhin ein Konzept für sichere Badestellen vor.

Weitere Sicherungsmaßnahmen beschlossen

Anfang der Woche haben die Stadtverordneten über das Papier abgestimmt. Auf breite Zustimmung stieß der Vorschlag, den Schwimmunterricht an Schulen auszubauen und zusätzliche Angebote für Nichtschwimmer im außerschulischen Bereich zu schaffen. Mit großer Mehrheit fassten die Stadtverordneten den Beschluss, den Landkreis prüfen zu lassen, ob der Schwimmunterricht für Nichtschwimmer von der Volkshochschule angeboten werden kann. Zudem beschlossen die Stadtverordneten, die Sicherungsmaßnahmen an den beiden Badestellen in Neue Mühle und Wernsdorf überprüfen zu lassen. Bei Bedarf sollen zusätzliche Rettungsringe aufgestellt und – wie es weiter in dem Beschluss heißt – „in hoch frequentierten Phasen“ Begrenzungsketten im Nichtschwimmerbereich angebracht werden. Ein weiterer Beschluss sieht die Einrichtung zusätzlicher Badestellen in der Stadt vor. Hierzu soll die Verwaltung etwa prüfen, welche finanziellen Auswirkungen eine Ausweitung der öffentlich-anerkannten Badestellen hätten. Zu guter Letzt stimmten die Stadtverordneten mehrheitlich für die von der SPD vorgeschlagene Informationsbroschüre. In dieser sollen Badestellen explizit ausgewiesen und Sicherheitshinweise erläutert werden.

Obwohl die Debatte von der Fraktion „Wir für KW/UFL“ angestoßen worden war, lehnte diese das SPD-Konzept weitgehend ab. Man stimme zwar im Grundsatz zu, so die stellvertretende Vorsitzende Birgit Uhlworm, halte die Vorlage aber für „nicht ausgereift“. Sie plädierte für eine erneute Beratung in den Fachausschüssen. Auch Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) zeigte sich skeptisch: Mehr ausgewiesene Badestellen könnten künftig noch mehr Badetouristen in die Stadt locken, gab er zu bedenken.

Von Josefine Sack

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