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Nie wieder Ärger mit dem Regen

Wildau Nie wieder Ärger mit dem Regen

Endlich wieder trockene Füße! Marode Leitungen machten Anwohnern in der Waldsiedlung in Wildau jahrelang das Leben schwer. Bei Starkregen standen ihre Gärten unter Wasser. Dank einer neuen Rigolenanlage ist das nun Geschichte.

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So sieht die neue Rigolenanlage – hier als Modell – aus.

Quelle: Foto: Josefine Sack

Wildau. Die Anwohner der Straße Am Wildgarten in Wildau können aufatmen. Immer wieder hatten sie bei Starkregen mit Überschwemmungen zu kämpfen. Das ist nun Geschichte.

Gemeinsam mit Vertretern des Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverbands (MAWV) sowie der mit dem Bauvorhaben beauftragten Firmen gab der Wildauer Bürgermeister Uwe Malich (Linke) am Mittwoch die neue Regenwasserableitung in der Waldsiedlung offiziell frei. Die Errichtung der neuen Entwässerungsanlage war ein langwieriges Projekt: Schon zu DDR-Zeiten war Malich zufolge immer wieder über die Notwendigkeit, die alten Kanäle zu ertüchtigen, diskutiert worden – jedoch ohne Konsequenzen für die betroffenen Anwohner.

Planungen laufen seit 2014

Der Abfluss war seit Langem defekt, bei heftigem Regen sammelte sich das Wasser in einer Mulde und flutete regelmäßig die anliegenden Grundstücke. 2014 begann die Stadt Wildau in Zusammenarbeit mit dem MAWV mit den Planungen, um den Missstand zu beseitigen – sowohl technisch als auch finanziell eine Herausforderung für die Stadt, wie Malich betonte. Die Baukosten belaufen sich auf circa 220 000 Euro. Anfangs habe es Überlegungen gegeben, das Regenwasser vom Wildgarten über einen Kanal in den Ökoteich im Kurpark abzuleiten. Untersuchungen ergaben jedoch, dass die bestehenden Leitungen stark zerstört waren. Zudem machte das Gefälle den Planern des Ingenieurbüros Brechtefeld und Nafe aus Königs Wusterhausen einen Strich durch die Rechnung. Man entschloss sich, das Problem durch die Sanierung des alten Regenrückhaltebeckens aus der Zeit von 1939 in der Puschkinallee zu lösen.

Das Regenwasser gelangt nun vom Wildgarten über einen Kanal unter dem zwei Meter breiten Verbindungsweg zwischen beiden Straßen zur Puschkinallee. Von dort aus fließt es in eine knapp 33 Meter lange Rigolenanlage und versickert. Im Zuge der Baumaßnahmen mussten zwei Bäume gefällt, eine Laterne erneuert und die Trinkwasserleitung verlegt werden.

Von Josefine Sack

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