Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Nutzungsbedingungen für Rathaussaal beschlossen
Lokales Dahme-Spreewald Nutzungsbedingungen für Rathaussaal beschlossen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:30 09.08.2016
Im neuen Rathaussaal in Königs Wusterhausen soll im nächsten Jahr ein prominenter Gast zu einer Lesung begrüßt werden: Theologe und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer liest im April. Quelle: Gerlinde Irmscher
Anzeige
Königs Wusterhausen

Gemeinnützige Vereine oder Verbände dürfen den neuen Rathaussaal in der Schlossstraße 3 in Königs Wusterhausen nicht grundsätzlich kostenfrei nutzen. Ein entsprechender Antrag der Abgeordneten der Unabhängigen Frauenliste (UfL), Birgit Uhlworm, ist auf der jüngsten Sitzung des Stadtparlaments gescheitert.

Die mit drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen angenommene Verwaltungsvorschrift zur Überlassung des Rathaussaales sieht aber vor, dass für kulturelle und gemeinnützige Veranstaltungen hinsichtlich der Grundmiete sowie der Nebenkosten Sonderkonditionen vereinbart werden können. Diese werden nun fortan vom Fachbereichsleiter in jedem Einzelfall festgelegt.

In dem Beschluss ist jetzt auch klar geregelt, dass der für maximal 199 Personen zugelassene Saal in erster Linie den Mitarbeitern der Verwaltung sowie den Stadtverordneten zur Verfügung steht. Darüber hinaus sind wochentags in der Zeit von 17 Uhr bis 21 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen jeweils von 9 Uhr bis 18 Uhr Überlassungen an örtliche Vereine und Organisationen für gesellschaftliche und kulturelle Zwecke möglich.

Bei freien Kapazitäten kann der Rathaussaal nach Einzelfallentscheidungen durch den Bürgermeister auch an Wirtschaftsunternehmen als Tagungsstätte sowie für Messen und Ausstellungen genutzt werden. Politischen Parteien oder politische Vereinigungen aber wird die Nutzung grundsätzlich untersagt.

Die Grundmiete für den gesamten 189 Quadratmeter großen Saal wurde für alle gemeinnützigen Vereine sowie für Wohlfahrtsbände auf sieben Euro pro Stunde sowie für sonstige Nutzer auf 15 Euro pro Stunde zuzüglich Klima-, Heizungs- und Reinigungspauschale festgesetzt. Interessenten können die beiden Beratungsräume des teilbaren Saales mit 75 beziehungsweise 114 Quadratmetern auch einzeln mieten. Der Aufbau einer Bühne ist allerdings prinzipiell nicht gestattet.

Der inzwischen abgerissene große Saal im alten Rathaus an der Karl-Marx-Straße 23 wies eine Größe von 320 Quadratmetern auf und wird von einigen Veranstaltern, die in der Vergangenheit unter anderem bekannte Autoren oder Kulturschaffende in die Stadt Königs Wusterhausen holten, bereits schmerzlich vermisst.

Dennoch ist beispielsweise die Buchhändlerin Sylvia Senger von der Stadtbuchhandlung Radwer an der Bahnhofstraße 11 in Königs Wusterhausen optimistisch, dass sie auch im neuen Rathaussaal mit dem Theologen und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer im April nächsten Jahres ihre erste große Lesung veranstalten kann. Einen entsprechenden Antrag hat sie bereits gestellt. „Es ist schade, dass dort nicht mehr über 250, sondern nur noch maximal 199 Personen Platz finden“, sagt sie. Aber die besseren äußeren Bedingungen und die dort installierte moderne Technik habe durchaus auch ihren Reiz.

Zum Vergleich: Für den alten großen Saal stellte die Stadt Vereinen ein Nutzungsentgelt von 10,23 Euro pro Stunde (maximal 40,90 Euro) sowie für sonstige Nutzer 17,90 Euro zuzüglich der Reinigungs- und Heizungspauschalen in Rechnung.

Von Franziska Mohr

Erst lag es an der Entwässerung, die bei der Planung vergessen wurde. Dann kam plötzlich die Archäologen nach Wolzig und die geplante Fahrbahnsanierung wurde immer teurer. 245 000 Euro soll der Ausbau der Klein Schauener Straße kosten. Am Montag war Spatenstich.

09.08.2016
Dahme-Spreewald Dieter Manzke starb qualvoll durch Rechtsextreme - Kein Vergessen: Der bestialische Mord an einem Außenseiter

Ein schreckliches Verbrechen hat sich in der Nacht zum 9. August 2001 in Dahlewitz ereignet. Fünf Jugendliche quälten und ermordeten den Obdachlosen Dieter Manzke. Die Täter sind auf freiem Fuß. Damals wollten viele Dahlewitzer nicht über das Geschehen sprechen, doch nun sorgt die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow dafür, dass die Tat nicht in Vergessenheit gerät.

09.08.2016

Vor 25 Jahren gründete André Reich die Firma Unitax. Inzwischen gehört das Familienunternehmen aus Schönefeld (Dahme-Spreewald) zu den führenden Pharmadienstleistern in Deutschland. Dabei wollte der Firmengründer ursprünglich sein Geld als Taxifahrer verdienen.

08.08.2016
Anzeige