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Offene Türen im Oberstufenzentrum

Schönefeld Offene Türen im Oberstufenzentrum

Beim Tag der offenen Tür im Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald in Schönefeld gab es einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten an der Einrichtung. Schüler und Lehrer standen für die Fragen der Besucher bereit und erläuterten den Schulalltag.

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Eckhard Thiele gab Einblicke in den Technik- und Physikunterricht der Fachoberschule.

Quelle: Heidrun Voigt

Schönefeld. Bei Silvana Bahrke, Tobias Engelhardt und Max Wolf standen die Lippen nicht still. Die drei Auszubildenden in Fluggerätemechanik beim Triebwerkshersteller MTU in Ludwigsfelde informierten beim Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald (OSZ) in Schönefeld zu ihrem Berufsbild. Die Azubis beantworteten am Samstagvormittag viele Fragen von Eltern und Schülern und erzählten von ihren Erfahrungen. „Wir werden später für die Instandhaltung von Flugzeugtriebwerken eingesetzt. Alle 60 bis 90 Tage wird so ein Triebwerk ausgebaut und gewartet“, sagte Tobias Engelhardt. Anhand eines kleinen Turbostarters, der ein großes Triebwerk auf die entsprechende Drehzahl bringt, erklärte er die Funktionsweise der Technik.

Tim Günther hörte interessiert zu. Der Zehntklässler von der Schönefelder Airport Oberschule kam neben den Auszubildenden auch mit Fachlehrer Uwe Müller ins Gespräch. Dieser erläuterte ihm den Aufbau des dualen Bildungsweges: Zwei Wochen sind die Jugendlichen im Betrieb, eine Woche haben sie Unterricht am OSZ. „Viele Fragen der Besucher gehen Richtung Praktika und Karrierechancen“, so der Fachlehrer. Neben den MTU-Azubis wurde er am Samstag von zwei Auszubildenden von Rolls Royce unterstützt. Müller erzählte, dass Azubis dieser beiden großen Unternehmen eine gesamte Klasse am OSZ bilden.

Experimente in Werkstätten und Laboren

Erik Schröder aus Senzig informierte sich mit seinem Vater im Fachbereich Kfz-Technik. In der Lernwerkstatt stellten Britta und Ralf Koffke den Beruf des Kfz-Mechatronikers vor. „Zweieinhalb Jahre ist die Lehre für alle gleich, danach erfolgt ein Jahr die Spezialisierung auf Nutzkraftwagen, Pkw sowie System- und Hochvolttechnik“, sagte Ralf Koffke. „Ich habe heute einen guten Eindruck bekommen, wie die Ausbildung abläuft“, sagte Erik Schröder, der die 11. Klasse des Schiller-Gymnasiums in Königs Wusterhausen besucht.

Neben der Lernwerkstatt bekamen die Besucher auch im Elektrotechniklabor des Hauses einen Eindruck von dem handlungsorientierten Unterricht. Kleine Versuche luden dort zum Mitmachen ein. Experimentiert werden durfte auch im Technik- und Physikraum, wo Fachlehrer Eckhard Thiele seinen Unterricht vorstellte.

400 Schüler werden von 20 Lehrern unterrichtet

Andreas Kuhlisch, der Leiter des OSZ in Schönefeld, empfing die Besucher im Foyer der Schule, beantwortete erste Fragen. Knapp 400 Schüler werden von 20 Lehrern am OSZ Schönefeld unterrichtet. „Unsere Schwerpunkte sind der theoretische Teil der Ausbildung zum Elektro-, Kfz- und Luftfahrzeugtechniker. Zudem haben wir die Fachoberschule hier, ein Bildungsgang, der zum Besuch einer Hochschule befähigt“, erläuterte Kuhlisch. Er wies darauf hin, dass die Bewerbungsfrist für das Fachabitur in diesem Jahr am 25. Februar endet.

Von Heidrun Voigt

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