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Dahme-Spreewald Offene Türen im Tierheim
Lokales Dahme-Spreewald Offene Türen im Tierheim
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11:30 17.05.2016
Die Verhaltensberaterin Antje Albrecht ( r.) hilft Zwei- und Vierbeinern bei der besseren Kommunikation. Quelle: Christian Dederke
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Märkisch Buchholz

Viele Tierfreunde feierten am Sonntag das 25-jährige Vereinsjubiläum des Tierschutzvereins Königs Wusterhausen und luden zum Tag der offenen Tür ins Tierheim Märkisch Buchholz ein. Höhepunkt der Veranstaltung war das Mischlingshunderennen, bei dem viele Zuschauer die vier- und zweibeinigen Läufer angefeuert haben. „Die Idee hatten damals zwei Praktikanten“, erzählt Margot Wendland, Vorsitzende des Tierschutzvereins Königs Wusterhausen, über die Entstehung des Hunderennens, das erstmals 1999 stattfand. Seitdem treten jedes Jahr auch ehemalige Heimtiere an.

1991 wurde der Tierschutzverein Königs Wusterhausen gegründet. Ab Mai 1994 begann der Aufbau des Tierheims in Märkisch Buchholz, als Gebäude diente eine alte Funkstation der NVA. Fortan konnte zunehmend mehr Tieren geholfen werden. Bis dahin hatte der Tierschutzverein das Problem, Fundtiere nur privat unterbringen zu können.

Umzug, Arbeit und Todesfall sind häufigste Abgabegründe

Die häufigsten Gründe für eine Trennung vom Haustier sind laut Verein Umzug, Arbeit oder Todesfall. Nicht selten sind auch vermeintliche Verhaltensprobleme des Tieres ein Abgabegrund. Gründe, die Vorsitzende Wendland manchmal skeptisch betrachtet. „Tiere bedeuten Arbeit. Gleichzeitig übernimmt man Verantwortung und Pflichten“, sagte sie. Das scheint nicht jedem Tierbesitzer bewusst zu sein. In diesem Fall bietet Antje Albrecht eine helfende Hand, sie zeigte am Tag der offen Tür Hundebesitzern einen Weg zu einer beiderseits einvernehmenden und guten Beziehung. Sie arbeitet als Verhaltensberaterin für die Beziehung zwischen Mensch und Hund. „Mein Ziel ist es, Mensch und Hund als Team zu vereinigen, wobei sich jeder bedingungslos auf den anderen verlassen kann“, sagt sie und ergänzt: „Hund und Mensch sollen Freude aneinander haben, sich bestmöglich verstehen und füreinander da sein. Dies erfordert natürlich eine gute Kommunikation.“

In den letzten zehn Jahren fanden 80 Prozent der im Tierheim abgegebenen Hunde ihren rechtmäßigen Besitzer wieder. Nicht so gut ging es den Katzen, hier konnten nur vier Prozent der Tiere mit ihren Besitzern wiedervereint werden. Am Sonntag konnten die Besucher bei ihrem Rundgang Kontakt zu den Heimbewohnern aufnehmen und auch so manche Freundschaft fürs Leben schließen.

Von Christian Dederke

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