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Dahme-Spreewald Ohne Rücklagen geht es nicht
Lokales Dahme-Spreewald Ohne Rücklagen geht es nicht
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00:28 31.05.2015
Dirk Schierhorn (Bürgernettzwerk) ist Bürgermeister in Teupitz Quelle: Karen Grunow
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Teupitz

Die Stadtverordneten in Teupitz haben endlich den Haushalt beschlossen. In ihrer jüngsten Sitzung diskutierten sie den von der Verwaltung des Amtes Schenkenländchen vorbereiteten Entwurf, dem dann mehrheitlich zugestimmt wurde. Mit Einnahmen in Höhe von 2 753 500 Euro kann demnach für den Haushalt der Stadt in diesem Jahr gerechnet werden. Die Ausgaben liegen allerdings rund 200 000 Euro höher. Dieses Defizit könne nur durch die Rücklagen der Stadt ausgeglichen werden, erklärte Bürgermeister Dirk Schierhorn (Bürgernettz-werk). „Das liegt an den erhöhten Umlagen, die wir an das Land und den Kreis zahlen müssen“, so Schierhorn. Seit vier Jahren wird versucht, diese Differenz durch die Rücklagen auszugleichen. In diesem Jahr wird das noch funktionieren. Danach aber „sind die Rücklagen aufgebraucht“, sagte der Bürgermeister. Lediglich 3800 Euro, hat er ausgerechnet, werden am Ende des Jahres noch übrig sein.

Rund 1,3 Millionen Euro nimmt die Stadt durch Schlüsselzuweisungen des Landes, den Gemeindeanteil der Einkommenssteuer und durch die Grundsteuer ein. Einer Erhöhung der letzteren hatten die Stadtverordneten bereits Ende vergangenen Jahres zugestimmt, so dass dadurch in diesem Jahr knapp 75 000 Euro mehr in die Haushaltskasse gespült werden dürften als noch 2014. Allerdings wird damit gerechnet, dass die Gewerbesteuereinnahmen deutlich unter denen der Vorjahre liegen werden. An die Verwaltung des Amtes Schenkenländchen und für die Kreisumlage müssen die Teupitzer in diesem Jahr 30 000 beziehungsweise 27 000 Euro mehr zahlen als zuvor.

Das Investitionsvolumen für 2015 liegt deutlich unter dem des Vorjahres: Lediglich 690 000 Euro können für neue Projekte aufgewendet werden. Dazu gehören der Beginn des Ausbaus der Waldstraße und der Kohlgartenstraße. Im Ortsteil Neuendorf soll eine Buswendeschleife entstehen, außerdem sollen die Planungen für einen Radweg von Teupitz nach Halbe beginnen. Einige derzeit laufende Maßnahmen sollen in diesem Jahr beendet werden, etwa die Stadtsanierung. Und Schierhorn hofft, dass der aufwendige Radweg nach Schwerin mit der Brückenkonstruktion über den See endlich fertiggestellt wird. Andere notwendige Investitionen wie die Gestaltung der Badestelle Teupitz müssen verschoben werden, kündigte Schierhorn an. Noch immer, mahnte er an, gibt es für Teupitz keine Eröffnungsbilanz. So beruhten einige wesentliche Berechnungen nach wie vor auf Schätzwerten.

Dass die Stadt erst jetzt ihren Haushalt beschließen konnte, erklärte Amtsdirektor Thomas Koriath kürzlich im Gespräch mit der MAZ auch mit personellen Engpässen in der Kämmerei.

Von Karen Grunow

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