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Dahme-Spreewald Oldtimer am Königlichen Forsthaus
Lokales Dahme-Spreewald Oldtimer am Königlichen Forsthaus
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00:19 24.08.2017
Harald Mosny aus Königs Wusterhausen präsentierte seinen Trabbi im allerbesten Zustand. Er hat erst 6500 Kilometer runter. Quelle: A. Müller (2)
Bestensee

Hunderte historische Fahrzeuge kamen am Sonntag zum 5. Oldtimer-Treffen am Königlichen Forsthaus in Bestensee. Zu sehen war fast alles, was seit den 1930er Jahren Räder hat – vom Chrysler bis zum Trabbi. Die meisten Oldtimer-Besitzer reisten aus der Umgebung an. Manche kamen aber auch aus Potsdam, dem Landkreis Teltow-Fläming oder Berlin.

Thomas Irmer kam mit seiner Tochter Yolanda auf der Schwalbe zum Oldtimertreffen am Königlichen Forsthaus. Quelle: Andrea Müller

Die sechs Ordner vom Heimat- und Kulturverein des Ortes hatten alle Hände voll zu tun. Zwar ist das Gelände am Forsthaus groß, doch gleichzeitig recht verwinkelt, so dass manch einer mit seinem großen Schlitten Probleme beim Einparken hatte. Harald Mosny aus Königs Wusterhausen hatte es da vergleichsweise einfach mit seinem alten Trabbi. 26 Jahre hat das Fahrzeug auf dem Buckel; 6500 Kilometer sind runter. „Ich habe ihn nur für Juli und August zugelassen. Den Rest der Zeit steht der Trabbi im Autohaus Tost in Friedersdorf“, erklärte der stolze Besitzer.

Schlitten in XXL waren ebenfalls zu bewundern. Toll für die Besucher: Der Steckbrief hinter der Windschutzscheibe verriet alle wesentlichen Daten. Quelle: Andrea Müller

Gleich hinter ihm fuhr eine ganze Reihe historischer Trekker aus Teltow-Fläming auf das Gelände. Gerade eingetroffen war auch Thomas Irmer mit seiner Schwalbe, die er aus dem Westen gerettet habe. „Ursprünglich war die grün, wurde aber blau angestrichen“, erinnert er sich. Liebevoll habe er das Gefährt, das ihn vor allem an die Kindheit erinnere – die Eltern fuhren immer mit ihm und dem Bruder auf einer Schwalbe in den Garten – wieder aufgepäppelt. Irmers Schwalbe ist heute schwarz und alles funktioniert – bis hin zum Standlicht.

Das DDR-Zusatzzeichen und hinter der Windschutzscheibe ein Wimpel mit DDR-Embleme. Dieser Wartburg war neben vielen Trabbis beim Oldtimertreffen in Bestensee zu sehen. Quelle: Andrea Müller

Vertreten war auch die Polizei aus Berlin mit Fahrzeugen, die man nicht täglich zu Gesicht bekommt. Besucher konnten hier sogar einen Blick unter die Motorhaube werfen. Eines der ältesten Gefährte des Tages dürfte der alte Chrysler von 1930 aus Potsdam gewesen sein. Aber auch historische Fahrräder, Motorräder, „Knutschkugeln“ oder Schlitten in XXL zogen Hunderte Besucher an.

Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins boten selbst gebackenen Kuchen feil. Der ging weg wie warme Semmeln. Quelle: Andrea Müller

Karsten Seidel und sein Team vom Heimat- und Kulturverein hatten alles bestens vorbereitet. Sie boten sogar selbst gebackenen Kuchen an.

Eines der ältesten Vehikel in Bestensee: Der Chrysler aus dem Jahr 1930 reiste am Sonntag von Potsdam nach Bestensee. Quelle: Andrea Müller


Von Andrea Müller

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