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Dahme-Spreewald Oliver Theel stellt sich zur Wahl
Lokales Dahme-Spreewald Oliver Theel stellt sich zur Wahl
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22:00 08.06.2016
Noch ist Oliver Theel Kämmerer in Teupitz. Jetzt will er nach Mittenwalde wechseln und Bürgermeister werden. Quelle: Andrea Müller
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Motzen

Tagtäglich tritt Oliver Theel die Reise von Motzen nach Teupitz an. Dort ist er Kämmerer. Das soll sich bald ändern. Theel will Mittenwaldes Bürgermeister werden. Er ist der Kandidat der Linken.

Der Wahl-Motzener kommt eigentlich aus Berlin. Sein Abitur hat er auf der Abendschule gemacht, lernte Wirtschaftskaufmann mit Spezialisierung Außenhandel. Betriebswirtschaftslehre hat er später an der TU in Berlin studiert. 1998 erhielt er das Diplom. Ein Jahr später zog Theel von Berlin nach Brandenburg.

Theel und seine Frau haben zwei Kinder adpotiert

Bis 2008 fuhr er dennoch fast jeden Tag nach Berlin, wo er in der Unternehmensgruppe OTB Orthopädietechnik arbeitete. Dort war er im Controlling tätig. Dann gab es einen kurzen Zwischenstopp im Klinikum Beelitz, bevor er schließlich in die Verwaltung nach Hoppegarten wechselte. „Hier habe ich unter anderem die Doppik eingeführt“, erklärt Theel. Von hier aus ging er 2011 ins Amt Schenkenländchen. „Vor allem, damit ich mehr bei der Familie sein kann“, erklärt der Endvierziger.

Denn Oliver Theel und seine Frau haben sich entschieden, zwei Kinder zu adoptieren. Sie sind jetzt zehn und fünf Jahre alt. Für sie will der Familienvater da sein und nicht so viel Zeit auf der Straße verbringen. Nun will er den Fahrtweg noch einmal verkürzen. Theel möchte künftig im Rathaus von Mittenwalde tätig sein – und zwar als Bürgermeister. „Ich habe verstanden, dass ich Verantwortung übernehmen muss“, sagt der Mann, der sich auch außerhalb seiner eigenen Familie für Eltern und Kinder besonders stark macht. Im Amt Schenkenländchen hat Theel das Kindeswohl in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt und ein breites Netzwerk in dessen Sinne aufgebaut. Es ist beispielgebend.

Theel rechnet sich gute Chancen aus

„Sollte ich gewählt werden, möchte ich so etwas auch für Mittenwalde ins Leben rufen“, sagt Theel, der seinen Kindern nach dem schweren Start ins Leben ein vor allem sicheres und stabiles Zuhause bieten möchte mit allen Entwicklungsmöglichkeiten. Aber in seinen Visionen will er für Mittenwalde noch viel mehr – und zwar mit allen zusammen. „Politiker gehören in ein Boot“, meint Theel, der sich den Linken zugehörig fühlt, aber die Zusammenarbeit mit allen anderen schätzt. Wichtig sei für ihn, die Kita-Satzung sozial verträglich zu aktualisieren. Der Haushalt sei dringend zu sanieren, weiß Theel, der lange im Finanzausschuss Mittenwaldes als sachkundiger Einwohner tätig ist. Andere Schwerpunkte sieht der Motzener bei der Schaffung von Bürgernähe, der Wahlfreiheit bei der Auswahl der Schule für Eltern und Kind, bei der Schließung der Lücken im Radwegenetz und im Wohnungsbau. „Ich will vor allem auch eines sein“, so Theel. „Nämlich ehrlich.“ Dies selbst auf die Gefahr hin, sich damit nicht nur Freunde zu machen. „Besser, es kracht erst einmal, aber dann legen wir los“, findet er. Dieses Prinzip will er auch intern in der Verwaltung anwenden, wo es reichlich zu ordnen gäbe.

Theel rechnet sich gute Chancen bei der Bürgermeisterwahl am 19. Juni aus. „Ich weiß, ich habe das Know How“, sagt er selbstbewusst. Dass er sich zur Wahl stellt, sei ein Angebot an die Mittenwalder Bürger.

Von Andrea Müller

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