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Operette im Holiday Inn

Neujahrskonzert in Schönefeld Operette im Holiday Inn

Das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde unterhielt die Besucher zum Neujahrskonzert im Holiday Inn in Schönefeld. Erst wurde Mozart gesungen, dann Weber, dann Carmen. Etwas später schlug die Stunde der großen Operetten-Melodien – und ein Xylofonist begeisterte das Publikum.

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Maximiliane Schünemann und Edwin J. Cotton im Duett.

Quelle: Irmscher

Schönefeld. Zum zweiten Mal lud das Holiday Inn Airport Hotel in Schönefeld zu einem Neujahrskonzert ein. Das Salonorchester des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde mit den Solisten Maximiliane Schünemann (Sopran) und Edwin Joseph Cotton (Tenor) stimmte mit seiner Aufführung die Besucher auf das neue Jahr ein. Die musikalische Leitung lag in den Händen des Chefdirigenten Holger Schella, der auch noch den Klavierpart übernahm.

Doch bevor es so richtig musikalisch wurde, traf man sich im Restaurant, um bei Kaffee und Kuchen gemütlich beisammen zu sitzen.

Thomas Tarnok, der Geschäftsführer des Hotels, begrüßte die Besucher. „Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam das Konzert genießen zu können“, sagte er. „Ganz im Sinne des Gedichtes von Goethes Mutter Katharina Elisabeth Goethe: ,Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit...’ wünsche ich Ihnen ein gutes Jahr.“

Auftakt des musikalischen Reigens war die „Aufforderung zum Tanz“ von Carl Maria von Weber. Es folgten Arien aus dem Freischütz, der Zauberflöte, Don Giovanni und Carmen. Die beiden Solisten Maximiliane Schünemann und Edwin Joseph Cotton unterhielten mit ihren brillanten Stimmen. Vor der Pause konnten sich die Besucher nicht nur akustisch an den „Ungarischen Weisen“ von Franz Krüger erfreuen. Gabor Bolyán beherrscht sein Instrument, das Xylofon, so perfekt, dass es eine Freude war, ihm bei seinem Spiel zuzusehen.

Im zweiten Teil wurde die Musik beschwingter. Operettenmelodien standen auf dem Programm. Gleich zu Beginn entführte das Salonorchester die Zuhörer mit dem „Donauwalzer“ von Johann Strauß (Sohn) an die schöne blaue Donau. Es folgten „Meine Lippen, die küssen so heiß“ aus der Operette „Giuditta“ von Franz Lehár und „Dunkelrote Rosen“ aus „Gasparone“ von Carl Millöcker. Im anschließenden Duett „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ aus Zellers Vögelhändler liefen die Solisten zu Höchstform auf.

Die Moderation hatte Oboistin Katrin Zimmermann übernommen. Mit Witz und Humor sprach sie über die Komponisten und deren Werke. „Das hat sie gut gemacht und es erspart mir zu Hause das Nachgucken im Opernbuch“, sagte Roland Eckert aus Königs Wusterhausen.

Horst Jung aus Lichtenrade hatten Freunde auf das Orchester aufmerksam gemacht und er wollte sich nun selbst überzeugen. „Ich liebe Musik, aber nur ohne Elektronik. Hier bin ich jetzt genau richtig und es macht mir großen Spaß, dabei zu sein“, sagte er.

Sabine und Ernst Oelsen aus Königs Wusterhausen waren begeistert. „Es ist ein guter Einstieg ins neue Jahr und da wurden wirklich schöne Stimmen engagiert“, so Ernst Oelsen.

Am 11. März gastiert das Salonorchester wieder in Schönefeld. Da heißt es dann bei einem spanischen Abend „Es grünt so grün“.

Von Gerlinde Irmscher

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