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Dahme-Spreewald Ortsdurchfahrt im Dunkel
Lokales Dahme-Spreewald Ortsdurchfahrt im Dunkel
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05:33 01.02.2018
Kein Licht in der Freiherr-von-Loeben-Straße in Schenkendorf. Wegen eines Kabelfehlers mussten die Straßenlaternen dort vom Netz. Quelle: Andrea Müller
Schenkendorf

In der Freiherr-von-Loeben Straße im Mittenwalder Ortsteil in Schenkendorf bleibt es seit Tagen mit einbrechender Dunkelheit trotz zahlreicher Straßenlaternen stockfinster. Der Grund: Wegen eines Kabelschadens musste der Bereich vom Strom genommen werden. Am heutigen Donnerstag soll der Schaden nun endgültig behoben werden.

Die defekte Muffe aus Schenkendorf. Quelle: PR Stadt Mittenwalde

Schon bei der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten in der vergangenen Woche hatte Bürgermeisterin Maja Buße (CDU) auf den Schaden aufmerksam gemacht und auch erklärt, warum der ganze Straßenzug vom Netz genommen werden musste. Beim Auswechseln der Leuchtmittel war nämlich festgestellt worden, dass im unteren Bereich von Laternen eine Fremdspannung vorhanden war. Im Klartext: Die Laternenmasten standen unter Strom. Es sei eine Spannung von mehr als 50 Volt gemessen worden. Das kann für Hunde und andere Kleintiere lebensgefährlich sein, aber auch Menschen hätten bei Berührung schwer verletzt werden können. „Hier bestand Gefahr für Leib und Leben“, hatte die Bürgermeisterin vor den Stadtverordnetengesagt. Ein sofortiges Handeln sei absolut notwendig gewesen.

Fehlersuche gestaltete sich kompliziert

Die Reparaturarbeiten hatte die Elektroinstallations-Firma Wegner aus Mittenwalde übernommen. Wie das Mittenwalder Rathaus jetzt mitteilte, sei die Fehlersuche sehr kompliziert gewesen. Dies, weil es sich um einen Straßenabschnitt von rund 500 Metern Länge gehandelt habe, nämlich von der Ortsteinfahrt Schenkendorf aus Richtung Mittenwalde kommend bis zur Einfahrt in die Krummenseer Straße. Die Fehler hätten erst durch mehrere Einsätze von Kabelmesswagen, die extern besorgt werden mussten, und manuelles Absuchen gefunden werden können.

Drei Probleme aufgespürt

Die Experten seien auf drei Fehler gestoßen. Zum einen seien ein Kurzschluss sowie eine Unterbrechung auf dem Netz der Straßenbeleuchtung festgestellt worden. Außerdem wurde eine Pen-Störung vor dem Hausanschluss diagnostiziert. Der Pen ist die neue Bezeichnung für den Neutralleiter oder „Nullleiter“. Bei einem symmetrisch belasteten Dreiphasenwechselstromnetz übernimmt der Pen den Ausgleich zwischen den einzelnen Leitern. Eine Störung kann zu großen Schäden führen. Der Hausanschluss, so Buße, werde von Eon Edis erneuert. Das soll nun heute passieren. Die defekte Muffe in der Straßenbeleuchtung wurde bereits entfernt. Wenn die Reparaturarbeiten von Eon Edis wie geplant verlaufen, soll die Straßenbeleuchtung wieder ans Netz gehen. „Wir gehen davon aus, dass das noch am Donnerstag der Fall sein wird“, so Maja Buße.

Von Andrea Müller

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