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Ortsvorsteher mit vielen Plänen

Ragow Ortsvorsteher mit vielen Plänen

Mit der Wahl Maja Bußes (CDU) zur Mittenwalder Bürgermeisterin rückte Michael Schiballa als Ragower Ortsvorsteher nach. Mittlerweile ist er im Amt angekommen und hat neben der alltäglichen Arbeit erste Projekte ins Auge gefasst.

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Michael Schiballa (parteilos) ist Ortsvorsteher in Ragow.

Quelle: Dietrich von Schell

Ragow. Als Maja Buße (CDU), neue Bürgermeisterin von Mittenwalde, im Sommer ihren Posten im Rathaus antrat, trat zugleich Michael Schiballa (parteilos) als ihr Stellvertreter in ihre Fußstapfen als Ortsvorsteher in Ragow. Und der 51-Jährige ist dort kein Unbekannter. Zum einen ist er nach 20 Jahren schon so etwas wie ein alter Ragower – obwohl er ursprünglich aus Iserlohn in Nordrhein-Westfalen kommt und mit Frau und Kindern zugezogen ist. Zudem engagiert er sich seit 1998 in der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes. „Da lernt man die Leute am besten kennen“, sagt Schiballa.

Zum anderen ist ihm auch die kommunalpolitische Bühne vertraut. Er gehörte von 2009 bis 2014 der Mittenwalder Stadtverordnetenversammlung an, war in dieser Zeit sogar ihr Vorsteher. Nun ist er, wiederum als Nachrücker von Maja Buße, ins Stadtparlament zurückgekehrt. „Ich bin für die CDU angetreten, aber nicht Mitglied in der Partei“, sagt er.

Schiballa sitzt auch in der Stadtverordnetenversammlung

Der Ortsbeirat sei ein Gremium, so Michael Schiballa, das keine Entscheidungen fällt, sondern von den Stadtverordneten angehört wird. Daher findet er es sinnvoll, parallel auch in der Stadtverordnetenversammlung zu sitzen. Beruflich ist der ausgebildete Diplom-Finanzwirt als Dozent für Steuerrecht an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen tätig – und das seit mehr als 20 Jahren.

Der neue Ortsvorsteher sieht sich in erster Linie als Ansprechpartner für die Ragower Bürger. „Bei den alltäglichen Wehwehchen kommen die Leute zu mir“, berichtet er von seinen bisherigen Beobachtungen. Wenn mal eine Straßenlaterne nicht leuchtet oder ein Stromkasten defekt ist, leitet er diese Hinweise weiter. Im Moment kümmert er sich um die Vorbereitungen für die Seniorenfeier, die im Dezember im Vereinsgebäude des Sportplatzes stattfindet.

Langfristige Projekte

Und es gibt langfristige Projekte, die Michael Schiballa am Herzen liegen. So der Jugendspielplatz, der in der Kastanienallee geplant ist. Hintergrund ist, dass Ragow wächst und weitere Neubauten entstehen. „Dadurch haben wir viele Kinder und Jugendliche, die einen Treffpunkt brauchen.“ Die Planungskosten seien im Haushalt 2017 schon eingestellt, so Schiballa, der selbst Vater von zwei erwachsenen Kindern ist. Er will darauf achten, dass der Spielplatz so attraktiv gestaltet wird, dass er auch genutzt wird.

Michael Schiballa identifiziert sich mit Ragow, ist dort zu Hause. Er freut sich, dass am Kreisel nun ein türkischer Imbiss eröffnet, wünscht sich zusätzlich aber noch eine Gaststätte im Ort. Auch eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr hält er für notwendig. Mit Blick auf den Tourismus will er für eine Versorgungsstation für Wohnmobile werben. Solche Ideen und Möglichkeiten kann er zwar nicht umsetzen, sondern nur darauf hinweisen. Aber sie sind ihm wichtig. „Ragow hat rund 1900 Einwohner, da brauchen wir eine lebendige Infrastruktur.“

Von Dietrich von Schell

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