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Dahme-Spreewald Osterschatzsuche in Gräbendorf
Lokales Dahme-Spreewald Osterschatzsuche in Gräbendorf
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04:28 29.03.2016
Waldschullehrerin Beate Radestock (2. v. r.) gab den Kindern manche Rätselnuss zu knacken. Quelle: Uta Schmidt
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Gräbendorf

Der ebereschenblättrige Spierstrauch erstrahlte am Samstagnachmittag erstmals in diesem Jahr im satten Frühlingsgrün. Die Ameisenvölker im Wald von Gräbendorf „werkelten“ belebt von den warmen Sonnenstrahlen an ihren Behausungen. Bei Temperaturen von 15 Grad bestanden ideale Startbedingungen für die beliebte Osterschatzsuche rund um das Haus des Waldes. Waldschullehrerin Beate Radestock hatte wie im Vorjahr viele Ideen für eine abenteuerliche Osterrallye zusammengetragen und war auf eine große Runde eingestellt. Ein Angebot zur Einstimmung auf die Osterfesttage, das sich mehr als 40 Besucher aus Berlin und Brandenburg nicht entgehen lassen wollten. Höhepunkt war die Suche nach einer kleinen Schatztruhe, die schon vor Veranstaltungsbeginn im Unterholz versteckt worden war und die Neugier der Jüngsten erregte.

Vor allem aber war bei ihnen die Hoffnung groß, einmal den Osterhasen bei seiner Arbeit im Wald sehen zu können. Doch bevor sich die kleinen Schatzjäger auf die Suche im Wald begeben konnten, durften sie zunächst an verschiedenen Stationen Wissen und Geschick unter Beweis stellen. „Was darf man denn im Wald nicht tun?“, fragte Radestock am Startpunkt. Die Antworten der kleinen Waldläufer kamen prompt: Feuer anzünden, Müll liegen lassen, Tiere stören. Die Waldschullehrerin erklärte, dass sogar liegengelassene Glasscherben zu Bränden führen können, wenn die Sonne auf sie scheint. Spielerisch lernten die Kinder aber auch bei einem Memory-Spiel am Wegesrand, wie die Knospen von Kastanienbäumen aussehen, warum Pilze an Birkenstämmen wachsen oder Kiefern viele Zapfen ausbilden. Viele Inspirationen auch für Eltern, die dabei erfuhren, wie sie mit wenigen Mitteln aus der Natur die Beobachtungsgabe, Konzentration und Wissen der Kinder fördern können.

Kreisspiele brachten viel Spaß

Ihrem großen Bewegungsdrang konnten die Rallye-Teilnehmer natürlich auch nachgehen wie etwa beim Holzklotzlaufen. Und eine Menge Spaß gab es bei Klein und Groß bei Kreisspielen wie bei der „Fuchs- und Hasenjagd“ auf der Waldlichtung. „Wir waren schon im vergangenen Jahr bei der Schatzsuche dabei. Das hat mir so gut gefallen, dass ich wiederkommen wollte“, erzählte Amelie aus Bestensee. Diesmal wären sogar ihre dreijährigen Zwillingsbrüder Carl und Ben mitgekommen. Tim aus Königs Wusterhausen hoffte indes auf eine direkte Begegnung mit dem Osterhasen. „Ich hoffe, ich finde wenigstens seine Spuren. Die kenne ich schon. Ich will einmal Förster werden“, sagte der Sechsjährige.

Während die fröhliche Runde zum Abschluss auf die Suche nach der geheimnisvollen Schatzkiste ging, in der kleine Osterüberraschungen für alle Kinder warteten, hatten es sich einige Eltern und Großeltern am Lagerfeuer bequem gemacht. Dort genossen sie bei einem Kaffee die ersten warmen Sonnenstrahlen in diesem Jahr. Für die Schatzsucher waren Knüppelteig und Bratwürste vorbereitet.

Interessante Veranstaltungen ziehen Besucher an

„Wir besuchen regelmäßig das Haus des Waldes. Die Veranstaltungen sind hier immer interessant, und das nicht nur für die Kinder“, meinte Katja Rogge aus Berlin. Dem schloss sich Thomas Kaiser aus Schönefeld an. Vater und Sohn Jason hatten gemeinsam ihre Geschicklichkeit beim Holzklotzlauf getestet und nutzten die verschiedenen Bewegungsangebote rund um das Haus des Waldes. „Wir waren aber auch schon in der Hirschkäferwelt, wo man eine Menge lernen kann“, so Kaiser.

Von Uta Schmidt

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