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Dahme-Spreewald Pätzer Kita geht mit Verspätung an den Start
Lokales Dahme-Spreewald Pätzer Kita geht mit Verspätung an den Start
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00:19 08.01.2018
Die neue Kita in Pätz geht nun doch mit einigen Tagen Verspätung in Betrieb. Fehlende Wasserproben sind die Ursache. Quelle: Andrea Müller
Pätz

Die neue Kindertagesstätte im Bestenseer Ortsteil Pätz geht nun erst kommenden Montag richtig an den Start. Zunächst war im neuen Jahr die Betriebsgenehmigung vom Gesundheitsamt des Landkreises verweigert worden, weil Kurzzeitwasserproben fehlten. Bürgermeister Klaus-Dieter-Quasdorf (parteilos) musste einräumen, dass die erforderlichen Wasserproben zunächst nicht entnommen und geprüft worden waren. Seinen Aussagen zufolge seien zunächst nur Wasserproben entnommen worden, über einen langen Zeitraums untersucht werden. Dabei handelt es sich um sogenannte Langzeitproben. Darüber hinaus hätten aber auch Kurzzeitproben entnommen werden müssen, um die unbedenkliche Qualität des Wassers zu bestätigen. „Das ware nicht erfolgt, wurde aber nun sofort nachgeholt“, erklärte der Gemeindechef.

Kita-Chefin Solveig Brandenburg noch einmal auf dem Weg zurück in den alten Waldkindergarten. Der soll nun bald abgerissen werden. Quelle: Andrea Müller

Die neue Kindertagesstätte war Ende des vergangenen Jahres feierlich eröffnet worden. Die Kinder aus dem alten Waldkindergarten gleich nebenan hatten ihre neuen Gruppenräume mit den Erzieherinnen bereits mit großer Vorfreude in Besitz genommen. Damals war sich Quasdorf sicher, dass dem Betriebsbeginn im neuen Jahr nichts entgegen steht.

Die Bauzeit für die neue Kindereinrichtung betrug nur ein gutes halbes Jahr. Baubeginn war im Mai 2017. Der Bürgermeister hatte sich gewünscht, die Kita bereits vor den Bürgermeisterwahlen im vergangenen September übergeben zu können. Daraus wurde nichts. Nun verzögerte sich der Betriebsbeginn nochmals um einige Tage.

Warten auf die Auswertung der Proben

„Die Proben waren inzwischen im Labor und wurden untersucht“, sagte Quasdorf. Er erwartete am Donnerstag die Ergebnisse jeden Moment. Sobald die Ergebnisse vorlägen,so seine Meinung, stünde einer Betriebserlaubnis nichts mehr im Wege. „Die erlaubnisgebenden Behörden stehen alle bereit und warten nur auf die Resultate aus dem Labor“, so der Gemeindechef. 3,8 Millionen Euro kostete die neue Kindereinrichtung voraussichtlich inklusive der Außenanlagen, die allerdings erst in Angriff genommen werden. Sobald die neue Kita nun in Betrieb ist und Kinder und Erzieherinnen in das neue Haus umziehen können, soll der alte Waldkindergarten abgerissen werden. Er war einst von Kriegsgefangenen errichtet worden, diente zu DDR-Zeiten als FDJ-Schule. Mit dem Abriss endet ein Stück Pätzer Ortsgeschichte. Kita-Chefin Solveig Brandenburg zieht mit einem weinenden und einem lachenden Augen um. Nur die Kinder freuen sich ohne Einschränkung, dass es nun endlich am Montag wirklich los geht.

Von Andrea Müller

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