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Dahme-Spreewald Parkhaus mit Gleisanschluss
Lokales Dahme-Spreewald Parkhaus mit Gleisanschluss
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00:19 23.06.2017
So könnte es einmal aussehen: Das Fahrrad-Parkhaus an der Bahnstrecke und der Anbau am Wasserturm, der später erfolgen soll. Quelle: BahnStadt/stationova GmbH
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Königs Wusterhausen

Das Parkhaus in Bahnhofsnähe für Autos bleibt in Königs Wusterhausen wohl noch lange Zukunftsmusik. Beim Parkhaus für Fahrräder ist die Stadt hingegen ein paar Schritte weiter. Schon im Frühjahr 2018 könnte der Baubeginn sein, ein Jahr später soll es eröffnet werden. Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) stellte den Planungsstand der Öffentlichkeit vor.

Parkplätze auf zwei Etagen

Das zweistöckige Parkhaus soll zwischen der Bahnstrecke und dem Wasserturm errichtet werden und mindestens 600 Stellplätze haben, größtenteils kostenlos. Eine Servicestation für Fahrräder ist ebenfalls vorgesehen. Von der oberen Etage gelangt man direkt auf den Bahnsteig. Die Fassade ist gläsern, innen wird alles gut beleuchtet sein. Nutzer sollen sich so sicherer fühlen, Diebe abgeschreckt werden. „Das Parkhaus soll kein Angstraum werden“, wie Sachgebietsleiter Thomas Wachholz bei der Vorstellung des Vorhabens sagte. Es werde einen Betreiber geben, der rund um die Uhr erreichbar sei.

Blick vom Bahnhofsvorplatz auf den Wasserturm mit Anbauten und das Fahrrad-Parkhaus gegenüber. Quelle: BahnStadt/stationova GmbH

Ein besonders gesicherter Bereich

Im Parkhaus wird es einen besonders gesicherten, kostenpflichtigen Bereich mit rund 90 Stellplätzen geben, der abschließbar ist und teilweise über Ladestationen für Elektro-Fahrräder verfügt. Wachholz sagte, mit dem Parkhaus und den 168 überdachten Stellplätzen auf der Ostseite des Bahnhofs stünde eine stattliche Zahl an Parkmöglichkeiten für Fahrräder zur Verfügung. Die Stellplätze auf der Stadtseite müssen teilweise dem Neubau weichen. Laut Stadtplanerin Kerstin Koffke laufen derzeit noch Gespräche mit der Bahn AG zum Grundstückserwerb. Sie hofft auf einen baldigen Abschluss. Der Bau des Parkhauses wird rund 2,3 Millionen Euro kosten. Die Stadt rechnet mit einer 75-prozentigen Förderung durch das Land.

Baubeginn 2018

Für das Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof Königs Wusterhausen soll im Frühjahr 2018 der erste Spatenstich sein.

Die Fertigstellung des Parkhauses ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen.

Der Ankauf eines Teils des Grundstücks von der Bahn AG wird derzeit vorbereitet. Die Bahn prüfe laut Stadtverwaltung das Bauvorhaben.

Mindestens 600 Fahrrad-Stellplätze soll das Parkhaus haben, rund 90 davon sollen sich in abschließbaren Boxen befinden. Sie können gemietet werden.

Der Neubau kostet 2,3 Millionen Euro, die Stadt rechnet mit einer 75-prozentigen Förderung.

Anbau am Wasserturm komplettiert später das Ensemble

Komplettiert wird der städtebauliche Entwurf durch einen beidseitigen Anbau am alten Wasserturm, der später erfolgen soll. „Alle waren ganz begeistert davon“, sagte Kerstin Koffke. Sie berichtete von einer großen Bereitschaft des neuen Turm-Eigentümers, diese Ideen umzusetzen und Geld zu investieren. „Ob es am Ende so aussieht, wird sich zeigen. Es ist noch kein Architektenentwurf. Wir sind aber zuversichtlich, dass uns eine solche Lösung gelingt“, sagte Kerstin Koffke. Was der Anbau beherbergen wird, ist noch offen. Denkbar seien ein Café oder Übernachtungsmöglichkeiten für Radtouristen. Auch für den Wasserturm strebe der Eigentümer eine Nutzung an, es sei aber noch nichts spruchreif.

Blick vom Kreisverkehr auf den geplanten Neubau. Quelle: BahnStadt/stationova GmbH

Kein Ersatz für das Auto-Parkhaus

Bürgermeister Lutz Franzke sagte, mit Fahrrad-Parkhäusern gebe es bereits gute Erfahrungen, auch im Berliner Umland. Dienstleister, die das Parkhaus in Königs Wusterhausen betreiben wollen, stünden schon Schlange. Franzke lobte die Ideen für die Wasserturm-Seite, die seit vielen Jahren brach liegt und verkommt. „Was hier entsteht, kann sich städtebaulich sehen lassen.“ Stadtsprecherin Katja Klinner betonte, das Fahrrad-Parkhaus ersetze nicht „das immer wieder geforderte“ Parkhaus für Autos am Bahnhof. „Jedoch ist dieser Bau von der Neugestaltung der Bahnunterführung abhängig. Seitens der Bahn ist dies frühestens 2020 der Fall.“

Die Stadtverordneten haben unlängst 50 000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zum Auto-Parkhaus bewilligt. Sie soll unter anderem klären, wie teuer der Bau ist und welcher Standort geeignet wäre. Im Gespräch war bisher der Parkplatz an der Storkower Straße hinter der Unterführung.

Von Frank Pawlowski

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