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Parkplatz-Problem in der Friedenstraße

Neubaugebiet Bestensee im Fokus Parkplatz-Problem in der Friedenstraße

Im Bestenseer Neubaugebiet um die Friedenstraße gibt es zu wenig Parkplätze. In der Regel müssen sich drei Wohnungsmieter einen Parkplatz teilen. Die Gemeinde kennt das Problem, vertröstet aber auf das nächste Jahr. Dann soll gemeinsam mit der TAG Wohnen und Service GmbH die Verkehrsfläche neu überplant und weitere Parkmöglichkeiten geschaffen werden.

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Viele Wohnungen, wenig Parkplätze: Die Friedenstraße.

Quelle: Andrea Müller

Bestensee. In der Friedenstraße in Bestensee entbrennt allabendlich ein Kampf um die viel zu raren Parkplätze. In der Verwaltung der Gemeinde kennt man das Problem. Statistisch gesehen gab es an dem Standort zu DDR-Zeiten auf eine Wohnung 0,8 Parkplätze. Jetzt müssen sich drei Wohnungsmieter einen Parkplatz teilen. Dazu kommt, dass manche Familien nicht nur ein Auto fahren, sondern zwei. Im Maerker, dem Portal, auf dem Bürger auf Missstände hinweisen können, wird immer wieder auf die fehlenden Parkplätze aufmerksam gemacht.

Bürgermeister Klaus Dieter Quasdorf (parteilos) spricht von einer „planungsrechtlichen Geschichte“ und zeigt vollstes Verständnis für die Anwohner der Friedenstraße und des Neubaugebietes insgesamt. Gleichzeitig kann er vorerst nur mit den Schultern zucken, denn die Gemeinde Bestensee sei in diesem Jahr noch vollkommen mit dem Bau der unbefestigten Straßen beschäftigt. „Das Projekt wollen wir in diesem Jahr aber abschließen“, sagt der Gemeinde-Chef.

Quasdorf: Es wird nicht klappen, das Problem zu lösen

Geplant sei, mit der TAG Wohnen und Service GmbH, die ihren Sitz in der Friedenstraße hat, im kommenden Jahr Gespräche zu führen und später die Verkehrsflächen im Neubaugebiet mit den typischen, wenn auch modernisierten DDR-Blöcken neu zu überplanen. „Ich hoffe, es gelingt uns gemeinsam, die Parkplatzsituation erheblich zu verbessern. Das Problem zu lösen, das verspricht er nicht. „Das wird nicht klappen“, so Quasdorf.

Die Gemeinde hat auch schon einmal über den Bau eines Parkhauses nachgedacht. „Das könnte tatsächlich die Lösung sein“, meint Quasdorf. Allerdings sei fraglich, ob die Anwohner das Haus auch tatsächlich nutzen würden, denn natürlich fielen hier Kosten an. Und zwar für den Betreiber wie für den Nutzer. Denkbar wäre, dass der Parkplatz im Parkhaus – so wie es jetzt schon zum Teil mit den Parkflächen vor Ort gehandhabt wird – gemeinsam mit der Wohnung vergeben wird. Für beides fiele dann eine monatliche Miete an. „Das Projekt ist noch nicht zu Ende gedacht und bedarf weiterer Beratungen mit allen Beteiligten“, erklärt der Bürgermeister.

Solange wird die Schlacht um die Parkplätze im Neubaugebiet weiter anhalten. Manche wollen die Straße schon umbenennen und im Namen Frieden mit Krieg tauschen. Andere spekulieren weiter auf ihr Glück: Ein Parkplatz sei wie ein Sechser im Lotto.

Von Andrea Müller

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