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Dahme-Spreewald Parkplatz soll größer werden
Lokales Dahme-Spreewald Parkplatz soll größer werden
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05:06 10.08.2017
Quelle: Dörthe Ziemer
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Schulzendorf

Die Patronatskirche soll einen Parkplatz bekommen. Waren zuerst 36 Stellflächen geplant, ist nach einer Begehung des Kirchengrundstücks durch Gemeindevertreter nun eine Vergrößerung des Parkplatzes im Gespräch. Der Abriss des ehemaligen Küchenstudios, die Verbreiterung der Zufahrt von der Dorfstraße und die Errichtung weiterer Parkmöglichkeiten direkt vor der Kirche sollen von der Verwaltung geprüft werden. Das beschloss die Gemeindevertretung auf ihrer jüngsten Sitzung. Die Ergebnisse werden abgewartet. Die Beauftragung der Verwaltung zum Parkplatzbau wurde vertragt. Mit dem Bauvorhaben soll die Parksituation bei Veranstaltungen in der Kirche wie kürzlich beim Jazzsommer entschärft werden.

Kosten könnten auf 250 000 Euro steigen

„Es ist ein Projekt, was 2011 entwickelt worden ist“, sagte Schulzendorfs Bürgermeister Markus Mücke (parteilos). Die Realisierung sei damals gescheitert, weil viele Gemeindevertreter die Kosten von 100 000 Euro als zu hoch ansahen. „Jetzt hat man das Thema zur Haushaltsdiskussion wieder aufgebracht“, sagte er. Nach dem Vor-Ort-Termin müsse nun ein Planer feststellen, wie man das Gelände vollständig ausnutzt. Er rechne mit Kosten von 200 000 bis 250 000 Euro, wenn das Projekt so umgesetzt werde, wie es sich Linke und CDU wünschten, so der Bürgermeister. „Der Parkplatz an der neuen Kita in der Ernst-Thälmann-Straße kann abends nach Kita-Schluss natürlich auch genutzt werden“, sagte Mücke.

Mehr Parkplätze gewünscht

„Wir haben uns das Grundstück angeschaut und festgestellt, dass wir im hinteren Abschnitt noch ein paar Meter mehr hinzunehmen“, sagte Joachim Kolberg (CDU). So könne man den jetzt geplanten Parkplatz noch vergrößern. Anstatt der 36 Parkplätze hätte man dann etwa 45 Stellflächen. Ob das ehemalige Küchenstudio abgerissen werde, sei noch unklar. „Da sind wir uns noch nicht einig“, sagte der CDU-Mann. Ferner soll es laut Kolberg links neben der Kirche im 45-Grad-Winkel schräge Parkflächen mit Behindertenparkplatz geben. Das Grundstück gehöre zum Kirchenland. Das sei günstig für Musiker, die bei Veranstaltungen kurze Wege in die Kirche benötigten, und sei schnell zu bewerkstelligen. „Wir sollten auch auf der Fahrbahn im Bereich beider Haltestellen vor Ort jeweils eine weiße Zickzacklinie auftragen, um bestehende Parkverbote verlängern zu können“, sagte er. Dazu sei eine Genehmigung des Straßenverkehrsamts erforderlich. „Damit halten wir den Platz von Autos frei und verhindern ein Verkehrschaos“, sagte Kolberg. Immer wieder hatten Besucher bei Veranstaltungen der Patronatskirche mangels Parkmöglichkeit kurz vor und hinter den Haltestellen oder auf der Straße geparkt und die Fahrspuren damit verengt.

Sorge vor zu hohen Kosten

„Wir können die Künstler nicht ihre Instrumente in die Kirche schleppen lassen. Auch wenn es dort ein Catering gibt, müssen Dinge in die Kirche getragen werden“, sagte Herbert Burmeister (Linke). Zumindest für einen ausgewählten Personenkreis solle es daher die Möglichkeit geben, vor der Patronatskirche zu parken.

„Meine Sorge ist, dass das Vorhaben zu groß wird. Wenn wir eine schlichte Bauweise nicht mehr wollen, sondern im großen Stil pflastern, kommen wir von den Kosten in eine Größenordnung, die schwer vor der Öffentlichkeit zu begründen ist“, sagte Andreas Körner (Grüne). Der Grünen-Politiker befürwortet eine zweckdienlichere Variante mit geringeren Kosten.

Von Oliver Becker

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