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Parkplatzbau bei Patronatskirche

Schulzendorf Parkplatzbau bei Patronatskirche

Die Patronatskirche soll einen Parkplatz bekommen. Das ist der Wunsch des Schulzendorfer Ortsentwicklungsausschusses. Damit soll die angespannte Parksituation im Altdorf bei Veranstaltungen der Kirche entschärft werden.

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Patronatskirche Schulzendorf soll einen Parkplatz bekommen.

Quelle: Foto: Dörthe Ziemer

Schulzendorf. Die Patronatskirche in Schulzendorf soll einen Parkplatz bekommen – 36 Stellplätze sind derzeit angedacht. Damit soll die Parksituation bei Veranstaltungen der Kirche entschärft werden. Teilweise hatten Besucher in der Vergangenheit am Straßenrand und der Bushaltestelle geparkt. Anwohner hatten sich beschwert. In der jüngsten Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses sprach sich eine Mehrheit für den Parkplatzbau aus. Bei einer gemeinsamen Vor-Ort-Begehung im Altdorf wollen die Fraktionsvorsitzenden und der Vorstand des Vereins zur Wiederherstellung der Patronatskirche die Lage in Augenschein nehmen und absprechen, wie die Parksituation im Detail verbessert werden kann. Neben dem Parkplatzbau sind auch Parkverbote im Gespräch.

Verkehrsproblem bei Veranstaltungen

„Durch die Veranstaltungen in der Patronatskirche entsteht ein Verkehrsproblem, weil sich einige Besucher nicht an die Verkehrsregeln halten“, sagte Schulzendorfs Bürgermeister Markus Mücke (parteilos). Der Parkplatz war vor mehreren Jahren bereits geplant. Die Gelder wurden aber nicht bereitgestellt. Nun hätte man 60 000 Euro in den Haushalt eingestellt und die anfängliche Sperre sei aufgehoben, so der Bürgermeister. Besprochen werden müsste nun, wie der Bodenbelag gestaltet werde. „Sinnvoll wäre es, den Parkplatz zu pflastern. Dann hätte man den geringsten Pflegeaufwand, aber höhere einmalige Kosten. Mit Schotter ist zwar die Baumaßnahme billiger, der Schotter wird aber mit der Zeit zerfahren. In der Folge muss der Untergrund immer wieder repariert werden“, sagte Mücke.

Parkverbot im Gespräch

„Die Patronatskirche wird nicht nur von Schulzendorfern, sondern auch von vielen Auswärtigen mit dem Auto besucht. Es gibt aber nicht ausreichend Parkmöglichkeiten im Altdorf“, sagte Herbert Burmeister (Linke). Das führe immer wieder zur Unzufriedenheit bei den Anwohnern. Es gebe unterschiedliche Überlegungen, wie man die Parksituation verbessern könne. Rund um die Kirche ein Parkverbot zu verhängen, sei hingegen nach Ansicht des Patronatskirchenvereins nicht möglich. „Wir können die Künstler nicht ihre Instrumente in die Kirche schleppen lassen. Auch wenn es dort ein Catering gibt, müssen Dinge in die Kirche getragen werden“, so Burmeister. Zumindest für einen ausgewählten Personenkreis solle es daher die Möglichkeit geben, vor der Patronatskirche zu parken.

Zweiter Parkplatz bei der neuen Kita

„Dass der Parkplatz demnächst kommt, steht außer Frage“, sagte Joachim Kolberg (CDU). Teilweise sei die Parksituation so problematisch, dass Kirchenbesucher an der Bushaltestelle parkten. Mit einem Parkplatzbau wolle man das Parken auf der Straße verhindern. Bei der Begehung ginge es darum zu eruieren, ob und wie ein Parkplatz befestigt werde. „Wir werden einen Planer beauftragen. Er soll sagen, wie viele Parkplätze dort möglich sind“, sagte Kolberg. Für eine abschließende Entscheidung sei eine Ortsbegehung sinnvoll. „Wir brauchen ein Verkehrslenkungsmaßnahme, so dass die Leute gezwungen sind, tatsächlich auf den Parkplatz zu fahren“, sagte der CDU-Mann. Ferner bestünde ab März 2018 eine weitere öffentliche Parkmöglichkeit für Besucher der Kirche bei der Kita in der Ernst-Thälmann-Straße. „Daneben haben wir mit der Fertigstellung der neuen Kita im Ritterschlag einen weiteren öffentlichen Parkplatz, der am Tage von den Angestellten der Kita benutzt wird, aber abends und am Wochenende von jedem bei Veranstaltungen der Patronatskirche benutzt werden kann. Das ist fußläufig entfernt“, sagte Kolberg.

„Die Angebote der Kirche werden sehr gut angenommen mit dem Nebeneffekt, dass Besucher vor der Kirche, auf den Seitenstreifen, der Straße parken“, sagte Andreas Körner (Grüne). Die Feuerwehr komme dort nicht durch, die Anwohner beklagten sich. „Wir müssen dort eine Lösung finden. Es muss Geld bereitgestellt werden, um im benachbarten Hinterhof eine Parkmöglichkeit zu schaffen", sagte Körner.

Von Oliver Becker

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