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Dahme-Spreewald Paten für Hühner gesucht
Lokales Dahme-Spreewald Paten für Hühner gesucht
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19:17 27.02.2018
45 Studierende von Hochschulen aus sieben Ländern sind bis Ende kommender Woche beim Planspiel dabei. Quelle: Karen Grunow
Wildau

Ein rund um die Uhr geöffnetes Meditationszentrum, ein Reisekonzept, bei dem Touristen von kundigen Einheimischen je nach Interessenslage herumgeführt werden, die Möglichkeit, Pate für ein Huhn, eine Kuh, eine Ziege zu werden und am Leben der Tiere via Webcam teilzuhaben – sind das vielversprechende Business-Konzepte? Das sind nur drei von 14 ungewöhnlichen Projekten, die sich die 45 Studierenden aus sieben europäischen Ländern ausgedacht haben, die bis Ende kommender Woche an einem internationalen Unternehmensplanspiel an der Technischen Hochschule Wildau teilnehmen.

In gemixten Teams werden sie nun neun der Ideen ausarbeiten, ermitteln, ob es potenzielle Kunden gibt, Business-Pläne erstellen, Marketing-Konzepte entwickeln. „Sie werden begleitet von Experten“, berichtet John O’Donoghue von der TH Wildau, einer der Organisatoren des Projektes. Entrepreneurship bedeute aber nicht nur, neue Unternehmen zu konzipieren, sondern auch, „dass man alte Probleme neu löst“, mit neuer Kreativität alte Konzepte überdenkt, betont er.

Projekt wird über „Erasmus+“ gefördert

Alle Teilnehmer werden auch in die Berliner Start-up-Szene hineinschnuppern, im TH-Kreativlabor „ViNN:Lab“ werkeln können, der Gründungsservice der TH ist ebenfalls dabei. Insgesamt drei Jahre lang läuft das über das Programm „Erasmus+“ geförderte Projekt, das nicht nur für die Studierenden, sondern auch für die Dozenten ein spannender Lernprozess ist. Von der Karelischen University of Applied Sciences, die alles koordiniert, ist Kaija Sankila nach Wildau gekommen. Sie kennt die TH gut, ist seit 2004 fast jedes Jahr im Dahmeland, nimmt regelmäßig an Dozentenaustauschen teil. Sie schätzt die Vielfalt der am Planspiel teilnehmenden Studierenden und ihre, wie sie sagt, „Begeisterung, ihre Fähigkeiten zu erweitern“. Alle machen das, während andere Studenten entspannt ihre Ferien genießen. Eva Pitrunova gehört zu denjenigen, die das individuell anpassbare Reiseprojekt vorgeschlagen haben. „Wir möchten, dass die Leute einzigartige Erfahrungen sammeln können“, wirbt die junge Tschechin bei Interessierten aus Belgien und Schottland.

Von Karen Grunow

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