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Dahme-Spreewald Personalengpass im Rathaus
Lokales Dahme-Spreewald Personalengpass im Rathaus
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00:20 20.10.2017
Hoher Krankenstand im Rathaus Schönefeld: Gemeindevertreter kritisieren Personalengpass. Quelle: Oliver Becker
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Schönefeld

In der jüngsten Sitzung der Schönfelder Gemeindevertretung wurde die Aufstellung des Bebauungsplans für das künftig Gewerbegebiet Waltersdorf beschlossen. Der geplante Wendehammer am neuen Schönefelder Gymnasium wird aus Gründen des Naturschutzes leicht Richtung Norden verlegt. Für Diskussionen sorgte eine durch den Bürgermeister nicht beantwortete Anfrage von Peter Harnisch (CDU) zum angeblich schleppend verlaufenden Straßenausbau in der Gartenstadt Großziethen, ebenso die schlechte RVS-Verbindung in der Kommune. Auch der gegenwärtige Personalengpass im Rathaus und der Feuerwehr wurde von CDU, BIS und Linke im Gemeinderat kritisiert.

„Die Straßen in Großziethen haben seit Jahren ein Problem mit dem Oberflächenwasser bei Starkregen und Herr Haase hätte viele der Antworten aus dem Stegreif beantworten können“, sagte Harnisch. „Seit rund drei Jahren fordern die Gemeindevertreter Herrn Haase auf, Personal aufzubauen und stellen ihm dafür Geld in Aussicht“, sagte Wolfgang Katzer (Linke). „Fragen müssen beantwortet werden“, sagte Christian Hentschel (BIS). Durch den Zuzug brauche man mehr Personal in allen Bereichen – gerade bei der Feuerwehr. Der schlecht organisierte Schülerverkehr sei zudem ein grundsätzliches Problem. BVG und VBB seien bereit, Metrobusse fahren zu lassen.

Aufstockung des Personals sei geplant

„Wir haben es wegen des hohen Krankenstands in der Verwaltung und den Orkanschäden nicht geschafft, die Fragen in drei Tagen zu beantworten“, sagte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos). Harnisch bekomme die Antworten schriftlich. Die Aufstockung von Personal und Lohnkosten sei geplant. „Das kann uns aber keiner vorschreiben“, so Haase weiter. Bei der Feuerwehr gebe es einen Platzmangel. Zur Zeit gebe es weniger Schränke als Männer. Umbauten seien geplant. Jahn- und Friedrich-Ebert-Straße würden im nächsten Jahr ausgebaut. Sobald die Baufirma feststehe, werde eine Versammlung für die Anwohner abgehalten und transparent informiert. Mit dem MAWV sei abgestimmt, ein doppeltes Aufreißen der Straße zu vermeiden. Im Vorlauf zur Eröffnung des Gymnasiums 2019 würden bereits nächstes Jahr drei Klassen in der Oberschule provisorisch untergebracht. „Es ist selbstverständlich, dass wir eine Beförderung für die Schüler sicherstellen“, so Haase. Auch sei unklar, wie viele Kinder künftig zur Schule gingen. ÖPNV-Verbindungen seien Sache des Landkreises. „Wenn wir merken, dass da etwas klemmt, machen wir Druck“, so Haase.

Von Oliver Becker

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