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Perspektiven für die Zukunft

Königs Wusterhausen Perspektiven für die Zukunft

90 Aussteller werden bei der Ausbildungsmesse des Landkreises Dahme-Spreewald erwartet. Rund 100 Ausbildungsberufe werden am 17. September im Oberstufenzentrum Königs Wusterhausen vorgestellt. Auch für das bereits gestartete Ausbildungsjahr werden noch Azubis gesucht.

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Messe-Werber: Stephan Loge, Edgar Heider, Ronny Selz, Christian Sregmann, Miriam Selz, Gerhard Janßen und Thorsten Golm (v.l.).

Quelle: Karen Grundow.

Königs Wusterhausen. Rund ein Viertel aller im Landkreis Dahme-Spreewald zu vergebenen Ausbildungsplätze sind derzeit noch nicht besetzt. Bei der nun anstehenden großen Ausbildungsmesse, die am Oberstufenzentrum Königs Wusterhausen zum siebten Mal am 17. September stattfinden wird, würden deshalb nicht nur die Azubis der nächsten Jahrgänge gesucht, sondern auch Nachzügler für das aktuelle Ausbildungsjahr, erklärt Gerhard Janßen, Geschäftsführer der die Messe organisierenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald GmbH. „Wir werden dort etwa 90 Aussteller haben, die 100 verschiedene Ausbildungsberufe vorstellen“, so Landrat Stephan Loge (SPD). Außerdem können interessierte Jugendliche mehr erfahren über 25 duale Studiengänge.

Hintergrund

Die Messe „Zukunft Ausbildung! Find raus, was passt.“ findet am 17. September von 10 bis 14 Uhr im Oberstufenzentrum Königs Wusterhausen, Brückenstraße 40, statt. 90 Aussteller werden 100 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge präsentieren.

Ein spezielles Thema in diesem Jahr ist „IT meets Industry“. Vorgestellt werden Neuigkeiten aus den Bereichen Robotik, Automatisierung oder Smart Home.

Generell stark gesucht in der Region werden künftige Industriemechaniker, Mechatroniker, Kaufleute, Lagerlogistik-Fachkräfte, Berufskraftfahrer, Elektroniker und Altenpfleger.

Seit 2010 wird die Messe von der Wirtschaftsfördergesellschaft Dahme-Spreewald organisiert. Seitdem stieg die Nachfrage kontinuierlich an. Rund 6000 Besucher, Jugendliche und ihre Familien, kamen bislang.

 

Immer wieder, so Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus, stelle er fest, dass viele Berufsbilder gar nicht bekannt seien. Konkrete Einblicke zu bekommen in die Angebote vor Ort und die Perspektiven in den Berufen, gerade dabei soll die Messe helfen. Auch über mögliche Praktika in klassischen Handwerksberufen wird am 17. September informiert, so Christoph Schäfer, Leiter der Akademie des Handwerks von der Handwerkskammer Cottbus.

„Das Handwerk bietet auch tolle Chancen, sein eigener Chef zu werden“, sagt er. „Maler werden immer gebraucht“, findet Miriam Selz, die mit ihrem Mann Ronny in Zeuthen einen Malerbetrieb führt. Zum ersten Mal werden sie nun die Ausbildungsmesse nutzen, um Nachwuchs für ihr Team zu finden.

Erfolgreiche Azubis

Seitdem die Ausbildungsmesse 2010 vom Wildauer A10-Center ins Königs Wusterhausener Oberstufenzentrum verlegt worden ist, präsentiert sich auch das Desy Zeuthen regelmäßig. „Wir bilden jedes Jahr drei Industriemechaniker für den Feingerätebau und zwei Elektroniker für Geräte und Systeme aus“, erklärt Desy-Leiter Christian Stegmann. Die Azubis lobten die Vielfältigkeit der Berufe, die immer wieder neuen Projekte und die Internationalität am Zeuthener Desy, sagt er. Die dortigen Azubis seien oft sehr erfolgreich. Das berichtet auch Edgar Heider von der Viessmann Industriekessel Mittenwalde GmbH, wo er Kaufmännischer Leiter und Personalleiter ist.

Doch er spürt auch: Es wird schwieriger, Ausbildungsplätze zu besetzen. Einen Grund erkennt er darin, dass Mittenwalde mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht optimal erreichbar ist. Er sieht aber auch deutlich den Erfolg der Ausbildungsmesse. „Nächstes Jahr haben wir wieder sechs Ausbildungsplätze. Meistens kommen vier Azubis über die Messe zu uns.“

Nicht die besten Noten zählen am Ende, sondern handwerkliches Talent für den Beruf. Schulische Defizite lassen sich ausgleichen, sagt auch Thorsten Golm, Leiter der Schönefelder Geschäftstelle der Industrie- und Handelskammer Cottbus, und verweist auf ausbildungsbegleitende Unterstützungen.

Von Karen Grunow

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