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Planer empfiehlt Sanierung für 1,46 Millionen Euro

Zeuthen Planer empfiehlt Sanierung für 1,46 Millionen Euro

Architektenbüro, Rathaus und Gemeindevertreter sind für kostengünstigste Variante der Reparatur der Zeuthener Turnhalle. Im nächsten Finanzausschuss am 9. November soll das Thema erneut diskutiert werden.

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Jens Knispel, Plafond-Geschäftsführer, bei seinem Vortrag über die Sanierungsvarianten der Turnhalle.

Quelle: Oliver Becker

Zeuthen. Das beschädigte Turnhallendach an der Grundschule am Wald in Zeuthen soll erst 2019 saniert werden. Planung, Ausschreibung und eine Sanierung über die Sommermonate geben den Zeitplan vor. Ein vom Rathaus beauftragtes Architektenbüro hatte drei Sanierungsvarianten erarbeitet und diese in der jüngsten Sitzung des Finanz- und Sonderausschusses zur Turnhalle vorgestellt. Empfohlen wird die kostengünstigste Variante. Sie sieht eine Sanierung des 25 Jahre alten Bestandsdaches für 1,46 Millionen Euro vor. Die beschädigten Fachwerkbinder sollen ausgetauscht werden. Ein kompletter Neubau des Daches wird nicht empfohlen. Die außen überstehenden Holzbauteile sollen zurückgebaut werden. Sie sind die Ursache für den Schaden. Während der Sanierung werden Stützen zur Stabilisierung des Dachs temporär eingebaut. Sie machen einen Austausch des Fußbodens notwendig.

Acht Monate Sanierungsarbeiten

Rund acht Monate werden die Sanierungsarbeiten dauern und wird die Halle für den Schul- und Vereinssport gesperrt. Die anderen Varianten sind laut Rathaus und Gemeindevertretern aus Kostengründen vom Tisch. Eine erweitere Variante sah die zusätzliche Ausstattung der Halle mit Akustikplatten vor. Varianten zwei und drei hätten jeweils einen Neubau des Daches bedeutet – einmal als Holzbau, einmal als Stahlkonstruktion.

Preiswerteste Variante wird empfohlen

„Die Variante 1a ist schon aus Kostengründen eine Variante, die man sehr gut fahren kann und bei der die Mittel sinnvoll und nachhaltig eingesetzt würden“, sagte Planer Jens Knispel. Nachteile bei den Varianten zwei und drei wären längere Sanierungszeiten und höhere Kosten. Erst im Frühjahr 2019 könne mit Maßnahmen begonnen werden, zum 1. Oktober 2019 die Übergabe erfolgen. In den 1,46 Millionen sei bereits ein zehnprozentiger Anteil für Unvorhergesehenes eingerechnet. „Die Gemeinde präferiert die Variante 1a“, schloss sich Amtsleiterin Erika Brüsehaber an. „Wir haben in diesem Jahr 500 000 Euro, 2018 400 000 Euro und für das Jahr 2019 weitere 560 000 Euro für die Turnhallensanierung eingeplant“, sagte Kämmerin Sabine Weller. „Vorteil bei dieser Variante ist, dass nicht das ganze Dach abgebaut werden muss“, sagte Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD).

„Wir werden wohl bei der Variante 1a aus Kostengründen bleiben“, sagte Karl Uwe Fuchs (FDP). Lösungen für den Schul- und Vereinssport müssten gefunden werden, das Projekt per Kredit oder Streichung anderer Projekte finanziert werden. „Unser Haushalt spricht gegen die teuren Varianten“, sagte Marina Scholz (Linke). „Die späte Sanierung gefällt mir nicht“, sagte Nadine Selch (CDU). Bereits 2018 müsse die Maßnahme beginnen. „Das ist ein guter Vorschlag, da es die preiswerteste Variante ist“, sagte Karin Sachwitz (BfZ).

Von Oliver Becker

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