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Dahme-Spreewald Planung für neue Ortsmitte läuft
Lokales Dahme-Spreewald Planung für neue Ortsmitte läuft
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10:12 08.03.2016
Das Ensemble der Zugbrücke gehört zum Planungsgebiet. Quelle: Karen Grunow
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Groß Köris

Die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs zur Neugestaltung des Groß Köriser Ortszentrums können nun umgesetzt werden. Das entschieden kürzlich die Groß Köriser Gemeindevertreter in einer Sitzung. Dabei allerdings kehrten sie sich ab von der Entscheidung einer Jury, die im Sommer vergangenen Jahres die eingereichten Vorschläge von fünf Landschaftsplanungsbüros bewertet und bereits einen Sieger gekürt hatte.

Gemeindevertreter Reinhard Geister, der die Jury leitete und den Wettbewerb koordinierte, ist dennoch froh, dass endlich eine konkrete Entscheidung gefällt worden ist und die Verwaltung des Amtes Schenkenländchen jetzt die Planungen in Auftrag geben kann. „Wir sind weitgehend zu eindeutigen Ergebnissen gekommen“, kommentiert er die Diskussionen der Gemeindevertreter. Durchgesetzt habe sich nun der Vorschlag, bei dem der Bestand am wenigsten verändert wird. Stattdessen hat der Berliner Landschaftsarchitekt Siegfried Bacher versucht, bereits vorhandene Stege, beispielsweise einen Wasserrastplatz oder den Aussichtspunkt auf dem Horst am Schulzensee, in seine Planungen zu integrieren. Er ist in der Region kein Unbekannter. Bacher hat bereits Plätze in Wildau gestaltet sowie Planungsmaßnahmen für Zernsdorf realisiert.

Aufgabe des Ideenwettbewerbs war, vor allem den Wasserreichtum des Ortes Groß Köris für Besucher und Einheimische erlebbarer zu machen. Es geht um die Neugestaltung der Badestelle am Schulzensee, außerdem soll die denkmalgeschützte Seebadallee mit ihrem Belag aus Löptener Ziegeln eine besondere Aufwertung erfahren. Das Planungsgebiet umfasst den Bereich zwischen dem großen Moddersee, dem Schulzensee und dem Köriser Dorfkanal. Dazu gehört auch das Ensemble der Zugbrücke, die dringend saniert werden muss. Dieses Vorhaben ist auch fest eingeplant für Bewerbungen des Amtes Schenkenländchen um Fördergelder aus dem EU-Programm Leader. „Mit einem Masterplan ‚Ortsmitte‘ gäbe es eine Reihe von förderfähigen Projekten“, sagt Geister im Hinblick auf die jüngste Entscheidung der Gemeindevertreter. Auch die Unternehmen im Bereich der Groß Köriser Kirche verdienten eine verlässliche Perspektive, setzt er sich dafür ein, Bachers Entwürfe nun möglichst schnell Realität werden zu lassen.

Von Karen Grunow

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