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Plauderstunde mit Uschi Brüning

Jazzkönigin in Wildau Plauderstunde mit Uschi Brüning

Bei der Veranstaltungsreihe „Interessante Persönlichkeiten zu Gast in Wildau“ plauderte Uschi Brüning aus ihrem Leben. Im Gespräch mit Bürgermeister Uwe Malich (Linke) ging es unter anderem um Klaus Lenz und Manfred Krug. Anschließend gab die Jazzkönigin eine Kostprobe ihres Könnens.

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Ernst-Ludwig Petrowsky, Uschi Brüning und Uwe Malich (v.l.).

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. Es war bereits das 16. Mal, dass sich Bürgermeister Uwe Malich (Linke) eine interessante Persönlichkeit zum Gespräch nach Wildau eingeladen hatte. Neu war der Veranstaltungsort, die „Villa am See – Klubhaus & Hafen“. „Schön, dass die Jazzkönigin aus Berlin in unser kleines Wildau gekommen ist“, begrüßte Malich seinen Gast Uschi Brüning. Sie war nicht alleine gekommen. Sie wurde begleitet von Ehemann Ernst Ludwig Petrowsky, Vaterfigur des ostdeutschen Jazz’, und Gitarren- und Klaviervirtuose Lukas Natischinski, Sohn von Gerd Natschinski.

Von der Justiz zum Jazz

Charmant plauderte man darüber, wie es damals war, als Uschi Brüning ihren Beruf als Justizsekretärin an den Nagel gehängt hat, um sich ganz der Musik zu widmen, über die Zusammenarbeit mit Klaus Lenz, Nestor der Jazzszene in der DDR. Nicht selten kam es dabei zu einem humorvollen Schlagabtausch der Eheleute. Man konnte erfahren, dass Manfred Krug anfangs gar nicht so lieb zu der Sängerin war, sah er doch in ihr eine Konkurrentin. Dass es ein großer Schock war, als Krug und Lenz der DDR den Rücken kehrten. „Es brach etwas weg und es gab schon eine große Lücke“, verriet Brüning. Sie bekannte sich nicht zu schämen, dass sie 69 Jahre alt ist und verriet: „Der stärkste Mann an meiner Seite war immer Ernst Ludwig Petrowsky. Was ich heute bin, habe ich von ihm.“ Dieser konterte: „Was du machst, kommt alles aus dir“.

Jazz-Trio lief zur Hochform auf

Nach der Pause kündigte Malich den praktischen Teil der „Bildungsveranstaltung“ an und es wurde richtig jazzig. Die „saustarke Röhre“, wie einst Klaus Lenz Uschi Brüning bezeichnete, brachte den Beweis, dass sie immer noch mehr als gut dabei ist. Mit „Anthropology“ von Charlie Parker lief das Trio zu Hochform auf. Natürlich fehlte „Dein Name“ nicht, der Song mit dem die Jazzkönigin vor 44 Jahren auch in der Schlagerbranche Fuß fasste. „Wir spielen auch noch eine Zugabe aber Sie müssen mitsingen“, verkündete Petrowsky. „Strange Things Happening Every Day“ wurde angestimmt und die knapp 90 Gäste gaben einen lautstarken Chor ab.

Von Gerlinde Irmscher

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