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Dahme-Spreewald Polizei rückt zu zwei Sprengstoff-Einsätzen aus
Lokales Dahme-Spreewald Polizei rückt zu zwei Sprengstoff-Einsätzen aus
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00:19 08.12.2017
Quelle: dpa
Königs Wusterhausen

In der Nacht zu Dienstag musste die Polizei in Königs Wusterhausen gleich zu zwei größeren Sprengstoffeinsätzen ausrücken. Erst erschreckte gegen 22.15 Uhr eine Explosion im Bahnhofstunnel die Anwohner. Unbekannte hatten dort offenbar mit bisher einem bislang ungekannten Sprengmittel eine PET-Flasche in die Luft gejagt. Nach Angaben der Polizei richtete die Detonation keinen Schaden an. Da es sich aber nicht um herkömmliche Pyrotechnik handelte, seien Ermittlungen möglichen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und versuchte Sachbeschädigung eingeleitet worden.

Gegen 3.30 alarmierten Zeugen dann erneut die Polizei, weil eine weitere PET-Flasche gefüllt mit weißem Pulver auf einer Fahrbahn der Luckenwalder Straße lag. Daraufhin wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes stellten die Flasche sicher.

Was für ein Material sich in der Flasche befand, ist derzeit ebenfalls noch unklar. „Wir haben Proben genommen, die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen vorliegen“, sagte Lutz Miersch, Sprecher der Polizeidirektion Süd. Ein Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Potsdam werde aufgrund der Bauweise derzeit aber ausgeschlossen. Aus dem Polizeipräsidium Potsdam heißt es, die Sonderkommission zur Ermittlung aktuellen Erpressungsfall gegen den Zustelldienst DHL sei mit den Ereignissen nicht befasst.

Aufgrund des Polizeieinsatzes waren die Luckenwalder Straße, die Bettina-von-Arnim-Straße und die Gerhart-Hauptmann-Straße bis 6,45 Uhr voll gesperrt. Die Folge waren Staus im Berufsverkehr.

Detonationen von Pyrotechnik sind in Königs Wusterhausen und anderen Städten der Region nichts Ungewöhnliches. „Für die Polizei gehören Beschwerden wegen gezündeten Böllern zum Alltag“, sagt Polizeisprecher Miersch. Er betont, dass das Herbeiführen einer Explosion kein Dummer-Jungen-Streich sei. . „Letzlich handelt es sich dabei immer um versuchte Sachbeschädigung“, so Miersch.

Von MAZ-Online

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