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Dahme-Spreewald Premiere mit „Elefant“
Lokales Dahme-Spreewald Premiere mit „Elefant“
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02:16 21.08.2015
Stattleben erleben: Am Sonnabend ist es auf dem Funkerberg möglich. Quelle: foto: Promo
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Königs Wusterhausen

Gleich nach Inge & Heinz, der Luckenwalder Spaß-Combo, die regelmäßig beim großen Bergfunk-Open-Air auf dem Königs Wusterhausener Funkerberg dabei ist, wird die Band Stattleben am Sonnabend bei dem Festival auftreten. Eine junge, neue Band, deren Sänger Richard Boden in Wildau aufgewachsen ist. Den Namen Stattleben hat er in die fünfköpfige Gruppe gebracht, so hieß sein Soloprojekt, mit dem er einige Zeit durch Clubs in ganz Deutschland tourte.

Für die Band ist der Auftritt der erste richtige Gig. Anfänger aber ist keiner der fünf jungen Männer, die seit Herbst vergangenen Jahres zusammen eigene Songs entwickeln. „Jeder von uns hat eine Menge Erfahrung, mit der Arbeit, im Studio und auch mit Auftritten“, sagt Richard Boden. Er und seine Mitstreiter sehen der Premiere vor einigen hundert Zuschauern am Sonnabend gelassen entgegen.

Sie haben mit ihrer Musik Alban Gallus überzeugt, der als Vorsitzender des Vereins Stubenrausch, der das von der Stadt veranstaltete Bergfunk-Open-Air organisiert, für die Musikauswahl zuständig ist. Die Stubenrausch-Mitglieder stemmen nun zum fünften Mal das zweitägige Festival, das übermorgen um 18 Uhr auf dem Konzertgelände am ehemaligen Senderhaus 2 beginnt mit Auftritten von Singer-Songwritern wie Enno Bunger oder Talking to Turtles.

Am Sonnabend, wenn Stattleben zum ersten Mal live zu erleben ist, kommen bekannte Bands wie die Punkrocker Massendefekt, die Hamburger Rapper von Neonschwarz und die Schweden-Rocker Dead Lord. „Ich bin froh, dass wir dabei sein dürfen“, sagt Richard Boden und outet sich als Fan des Festivals: „Bergfunk ist einfach ein schönes Open-Air. Und es sind Bands dabei, die ich selber großartig finde und höre.“

Mittlerweile haben er und seine Bandkumpane zehn eigene Songs entwickelt, „und wir haben noch einen Haufen Ideen“, sagt Gitarrist Björn Andersen. „Die Songs schreiben eigentlich alle“, erzählt er. „Die deutschsprachigen Texte sind von Richard, in denen gibt es viel Kritik, aber das ist oft metaphorisch umgesetzt.“ In den Liedern „Elefant“ und „Ein Kapitel weiter“ etwa geht es um das Leben in der Stadt, mit der Stadt, Beobachtungen und Befindlichkeiten.

„Ich habe vor etwa zehn Jahren mit der Musik angefangen“, erzählt Richard Boden, der damals noch in Eichwalde zur Schule ging. The Woodstocks hieß jenes frühe Punkrock-Projekt. Irgendwann stoben alle auseinander. Richard Boden, der momentan seinen Master in Luft- und Raumfahrttechnik macht, wollte die Musik aber nicht aufgeben. Er suchte neue Mitstreiter und fand Björn Andersen, der in seiner Heimat in der Nähe von Hamburg Erfahrungen in Schülerbands gesammelt hatte und wie Richard Boden zum Studium nach Berlin kam. Doch das Band-Projekt der beiden scheiterte.

Richard Boden ging dann für seine Bachelor-Arbeit erst einmal nach Göttingen, Björn Andersen probierte sich mit elektronischer Musik aus. „Das lag mir zwar nicht, aber man kriegt ein anderes Gefühl für Arrangements“, sagt der angehende Toningenieur. Ihre Wurzeln aber wollen sie nicht aus den Augen verlieren: „Wir sind schließlich aus einem Acoustic-Singer-Songwriter-Projekt entstanden.“ Als alternativen Rock-Bereich, bei dem „auch ein Hardcore-Touch dabei“ ist, beschreibt Boden die Musik von Stattleben.

Über die Idee, aus seinem Soloprojekt Stattleben erwachsen zu lassen, sagt er: „Ich wollte das eigentlich nur ein bisschen lauter machen.“ Mit Björn Andersen und Philipp Moock hatte er zuvor schon gearbeitet. Die drei wussten, dass sie musikalisch zusammenpassen. Das ergab schon mal zwei Gitarren und Richard Bodens Gesang. Dann stießen noch Bassgitarrist Flavius Bizerea und Schlagzeuger Benny Hoch dazu. Ein dreiviertel Jahr lang haben sie sich dann im Probenraum vergraben. Das Ergebnis ist am Sonnabend zu hören.

Von Karen Grunow

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