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Dahme-Spreewald An der Million vorbeigesprungen
Lokales Dahme-Spreewald An der Million vorbeigesprungen
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13:41 14.01.2014
Stefan Bengs ist mit seinem TV-Auftritt zufrieden. Quelle: Klaus Bischoff
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Bestensee

"Ich habe mir zwar mehr gewünscht", räumt der 27-Jährige ein, "doch bin ich glücklich, dass meine Show so gut gelungen ist."

Auf einem vor dem Kölner Fernsehstudio errichteten Parcours war er auf seinem Motorrad meterhoch in die Luft gesprungen, hatte sich dabei aus dem Sattel geschwungen und gleichzeitig Feuerwerke ausgelöst. Im Schlussbild leuchteten Dutzende Feuersäulen in die Nacht. "Bei der Generalprobe war noch manches schiefgelaufen, doch als es klappen musste, hat alles geklappt", freut sich Bengs. "Ich danke all meinen vielen Helfern." Von der Licht-, der Ton- und der Pyrotechnik über die Mechaniker bis zu Streckenposten waren 300 Leute im Einsatz.

Als "verrückte Sportart" für "Leute, die keinen Bock auf Regeln haben", hatte der Motorrad-Akrobat den Fernsehzuschauern seine riskanten Luftflüge vorgestellt. Freimütig berichtete er in dem Video "ein paar mal auf die Nuss" gefallen zu sein. Doch wäre das nicht gar so schlimm, da seine Freundin Krankenschwester ist.

Die wohl aufwendigste Inszenierung des Abends verhalf dem Freestyle-Star aus dem Dahmeland jedoch nur zu Platz sechs unter sieben Kandidaten. Als Sieger des Abends wurde Georg Wurth in die Spitzengruppe gewählt, aus der Ende Januar ein Millionär gekürt wird. Wurth leitet den Deutschen Hanf-Verband und wirbt für die Legalisierung von Cannabis. Zu den anderen Bewerbern zählten Straßen-Komödianten, ein Rollstuhl-Skater und ein Geigenvirtuose, der drei Instrumente gleichzeitig spielen konnte.

"Am Abend waren wir alle ganz entspannt und haben mit den Moderatoren Jeannine Michaelsen und Elton eine Aftershow-Party gefeiert", erzählt Stefan Bengs. Bestensees Motorrad-Star spendete dann seinen Schutzhelm, den die Bewerber signierten. Er soll zugunsten von Neele, dem Patenkind eines anderen Millionärs-Kandidaten, versteigert werden. Das einjährige Mädchen ist am Wolf-Hirschhorn-Syndrom, einem seltenen Gen-Defekt, erkrankt.

Auch wenn dem Brandenburger "Adrenalin-Junkie", wie Moderator Elton Bengs nannte, die Million entging, hält er an seinem Plan fest, im März in Königs Wusterhausen eine Motocross- und Fitness-Schule zu eröffnen. "Ich suche noch weitere Investoren", sagt er. Jugendliche aus bedürftigen Familien sollen dort Sport-Stipendien erhalten. Bengs sagt es so: "Ich möchte dort etwas für Kids tun, die etwas Cooles aus ihrem Leben machen wollen."

Von Klaus Bischoff

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