Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Projektentwickler plant Wasserstation
Lokales Dahme-Spreewald Projektentwickler plant Wasserstation
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:00 26.04.2016
In der Alten Feuerwache trafen sich Mitgliedes des Badewiesen-Vereins, Projektentwickler Sebastian Jacobs und interessierte Eichwalder, um über die Pläne der Cubus Projekt zu diskutieren. Quelle: Uta Schmidt
Anzeige
Eichwalde

Das brachliegende Gemeindegrundstück am Zeuthener See in der Lindenstraße könnte sich in absehbarer Zeit deutlich verändern. Projektentwickler Sebastian Jacobs stellte jetzt seine Vision für das Gelände neben der beliebten Eichwalder Badewiese der breiten Öffentlichkeit vor. Das Interesse an der Diskussionsrunde in der Alten Feuerwache war groß.

Die Pläne sehen eine 30 Meter lange Steganlage, Bootsverleih, Ferienwohnungen in Holzbauweise, Restaurant mit Seeterrasse und Mehrzweckraum, einen öffentlich zugänglichen Uferweg, Parkplätze und einiges mehr vor. „Bei der Gestaltung des Randgrundstücks respektieren wir die von der übergroßen Mehrheit der Eichwalder gewünschte Erhaltung des Charakters der Badewiese“, so Jacobs. Er möchte einen Teil des Grundstücks, das 2007 von der Gemeinde aus der Zwangsversteigerung für 600 000 Euro erworben wurde, in Erbbaupacht übernehmen, als Wasserstation gestalten und mit einem Team betreiben. „Wir bauen Holzhäuser, die mit der Natur im Einklang stehen“, so Jacobs. Konkrete Pläne gibt es bereits für die Veränderung des Rohbaus auf dem Gelände, der mit Mehrzweckraum, Gaststätte im Erdgeschoss sowie Ferienwohnungen im Obergeschoss ausgebaut werden soll. „Wir wollen an dieser Stelle keine touristische Großinvestition“, sagt Jacobs.

Bürger würden von der Entwicklung profitieren können

Der Vorteil für die Bürger bestehe bei einer solchen Entwicklung darin, dass diese einige der Einrichtungen wie der Bootsausleihe und den Mehrzweckraum ebenso nutzen könnten, die Kommune aber auch Pachterträge und Gewerbesteuer einnehmen könnte. Es gibt aber auch Nachteile wie eine stärkere Verkehrsfrequentierung des Areals und eine höhere Lärmbelastung. Vor- und Nachteile, die von zahlreichen Bürgern seit einigen Wochen kontrovers diskutiert werden. Um die zu erwartenden Konflikte genauer auszuleuchten, hat die Gemeinde deshalb grünes Licht für die Aufstellung eines Bebauungsplans mit dem Namen „Lindenstraße/Am Zeuthener See“ gegeben. Dieser lag bis Mitte Februar zur Beteiligung in der Verwaltung aus. „160 Einwände sind bereits eingegangen“, erklärte Gemeindevertreter Alf Hamann (WIE-Fraktion). Die übergroße Mehrheit möchte, dass das Gelände der Badewiese nicht angetastet wird. Für den 2. Mai lädt die Gemeinde zu einer öffentlichen Veranstaltung über die bisherigen Ergebnisse in diesem Planungsprozess in die Radeland-Halle ein. Weitere Meinungen der Bürger sollen dabei aufgegriffen und eingearbeitet werden, kündigte Hamann an.

Er schilderte das Bemühen der Freunde der Badewiese um die verträgliche touristische Aufwertung dieser Freizeitfläche. „Nachdem es der Gemeinde gelang, das Nachbargrundstück mit einem Rohbau zu erwerben, war es unser Ziel, dieses einer sozialen und Freizeitnutzung zuzuführen, die mit der Badewiese vereinbar ist“, so Hamann. Gemeinsam mit dem Tourismusverband sei die Idee entstanden, einen Betreiber für derartige Wassersportofferten zu suchen.

Von Uta Schmidt

Polizei Dahme-Spreewald: Polizeibericht vom 26. Januar - 72 Lkw-Batterien gestohlen

Gleich 72 Lkw-Batterien haben Unbekannte am vergangenen Wochenende von einem Firmengrundstück in Niederlehme gestohlen. Die Täter machten sich an insgesamt 36 Lastwagen zu schaffen und verursachten einen Schaden von 18 000 Euro.

26.04.2016

Die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsverträge in der Region ist auf einem stabilen Niveau. Trotzdem zeichnet sich ab, dass es immer weniger interessierte Kandidaten für die zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze gibt. In den Betrieben sind Noten deshalb nicht mehr alles entscheidend. Das eröffnet Bewerbern neue Perspektiven.

26.04.2016
Teltow-Fläming MAZ-Serie „Religion in der Region“ - „Wir brauchen den Glauben an ein Jenseits“

Als der Mensch im Laufe seiner Entwicklung begann, für die Zukunft zu planen, wurde er sich seiner Sterblichkeit bewusst und stürzte in eine Sinnkrise. Im MAZ-Interview erklärt der Hirnforscher Robert-Benjamin Illing, wie sich aus dieser Erfahrung das Bedürfnis nach einem Jenseits entwickelte – und warum Menschen auch in modernen Zeiten noch an einen Gott glauben wollen.

26.04.2016
Anzeige