Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Prüfauftrag für Jugend-Freizeitzentrum
Lokales Dahme-Spreewald Prüfauftrag für Jugend-Freizeitzentrum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:23 01.12.2015
Das Stadion der Freundschaft in Königs Wusterhausen ist vielen Sportvereinen zu teuer. Quelle: Gerlinde Irmscher.
Anzeige
Königs Wusterhausen

Die Impulse der im Oktober stattgefundenen 1. Jugendkonferenz in der Stadt Königs Wusterhausen verhallen in der Kommunalpolitik nicht ungehört. Die Jugendpolitik in der Stadt nimmt zunehmend Fahrt auf. Das belegte am Montagabend eindrucksvoll die Sitzung des Hauptausschusses, bei der sich gleich sieben Tagesordnungspunkte um das Wohl und Wehe der insgesamt 5150 Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in der Stadt drehte. Das ist immerhin jeder siebente Einwohner.

Einstimmig empfahl der Hauptausschuss dem Stadtparlament die Berufung eines Jugendbeirates, deren Mitglieder in allen Ausschüssen zu jugendrelevanten Themen Stellung nehmen können. Auf der Jugendkonferenz wurden dafür bereits 15 Mitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Außerdem soll auf Vorschlag der SPD-Fraktion die Nutzungssatzung für die kommunalen Sportstätten bis Ende Juni 2016 überarbeitet werden. „Unser Ziel ist die kostenfreie oder zumindest preiswertere Nutzung von Sportstätten für soziale Projekte wie beispielsweise Freundschaftsspiele mit Flüchtlingsmannschaften“, begründete SPD-Fraktionschef Ludwig Scheetz den Antrag. Außerdem sollten städtische Sportvereine mit einem hohen Kinder- und Jugendanteil die Sportanlagen künftig kostenfrei oder zumindest preiswerter nutzen können. Angestrebt werden Scheetz zufolge auch niedrigere Entgelte für das „Stadion der Freundschaft“, dessen Nutzung 15 Euro pro Stunde kostet, was sich viele Sportvereine derzeit nicht leisten können. „Wem nutzt ein leeres Stadion? Auf diese Weise nimmt die Stadt Königs Wusterhausen auch keine Entgelte ein“, sagte Scheetz.

Die komplette Paul-Dinter-Halle mit ihren drei Spielfeldern kostet für Sportvereine gleichfalls 15 Euro pro Stunde, während Schulen, Kitas sowie andere Institutionen der Stadt schon 63 Euro zahlen müssen.

Die Fraktion „Wir für KW/UFL“ ging mit ihrem Antrag noch über den SPD-Vorschlag hinaus. Fraktionschef Michael Reimann forderte, dass „Schülern aus Königs Wusterhausen, die in Vereinen und Sportgruppen organisiert sind, die Sportstätten in der Regel kostenfrei überlassen werden“. Das allerdings lehnte der Hauptausschuss mehrheitlich ab. Begründet wurde dies vor allem damit, dass erst die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt untersucht werden müssen.

Im Namen der SPD-Fraktion brachte Scheetz zudem einen Prüfauftrag für ein Jugendfreizeitzentrum im Wohngebiet nördlich der Luckenwalder Straße sowie für eine überdachte Skateanlage beziehungsweise eine Skaterhalle im Stadtgebiet auf den Weg. „Bei diesem Freizeitzentrum geht es nicht nur um einen täglichen Treffpunkt für die Jugendlichen, sondern auch um einen Veranstaltungsort“, heißt es in der Beschlussvorlage. Dabei verhehlte Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) nicht, dass er das Vorhaben Skaterhalle kritisch betrachtet. „Das Ergebnis dieses Prüfauftrages ist offen. Aber auf der Grundlage dieser Kostenschätzungen können wir wenigstens kompetent entscheiden“, begründete Scheetz den Antrag, der in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 14. Dezember diskutiert wird. Den bisherigen Jugendkontaktraum im „Atlantis“ charakterisierte Scheetz als „unzureichende Übergangslösung“.

Von Franziska Mohr

Teltow-Fläming Gesundheit in der Region Dahmeland-Fläming - Krankenstand auf hohem Niveau

Der Krankenstand in der Region ist vergleichsweise hoch. Das zeigen Studien, die die Krankenkassen Barmer und BKK fast zeitgleich veröffentlicht haben. Arbeitnehmer aus der Dahmeland-Fläming-Region bleiben pro Jahr zwei bis drei Tage länger zu Hause als der Durchschnitt der Bundesbürger. Gründe gibt es viele.

04.12.2015

Die Stadtverordneten von Mittenwalde müssen am 7. Dezember darüber entscheiden, ob der bereits vom Dienst suspendierte Bürgermeister Uwe Pfeiffer von seinem Amt enthoben werden soll. Er war wegen Vorteilsnahme im Amt verurteilt worden. Noch kassiert er das volle Gehalt. Der Wahlausgang ist ungewiss, denn an ihm scheiden sich die Geister.

01.12.2015
Dahme-Spreewald Schulzendorfs Ortsmitte vergrößert - Aldi macht den Anfang

Das erste von insgesamt drei Geschäften wurde Montag in der neuen Ortsmitte von Schulzendorf eröffnet. Aldi machte den Anfang, es folgen Getränke-Hoffmann und Rossmann. Das Areal am Schulzendorfer Dreieck wurde von Bauherr Gerhard Köhne und seinen Baufirmen innerhalb von fünf Monaten in die Höhe gezogen.

04.12.2015
Anzeige