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Psychiatrie-Campus bekommt Bettenhaus

Fachklinik in Teupitz ist gewachsen Psychiatrie-Campus bekommt Bettenhaus

Am Donnerstag ist das neue Bettenhaus der Teupitzer Asklepsios Klinik eingeweiht worden. 22 zusätzliche Betten gibt es nun in der neuen Pychosestation. Die Klinik hat dafür 3,8 Millionen Euro gezahlt.

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Menschen, die sich oder andere aufgrund ihrer Erkrankung gefährden, können im neuen Haus 3 des Asklepios Fachklinikums Teupitz sicher und unter besten Genesungsbedingungen untergebracht werden.

Quelle: Andrea Müller

Teupitz. Helle Zimmer, ein jedes mit Bad ausgestattet, breite Flure und geräumige Aufenthaltsräume – all das soll Patienten der Teupitzer Asklepios Klinik im Haus 3 künftig helfen, schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Am Donnerstag wurde das neue Bettenhaus, in dem die Psychosestation und die Station für Persönlichkeitsstörungen aufgenommen wird, feierlich in Betrieb genommen. Zahlreiche Gäste konnten sich bei einem ersten Rundgang ein Bild von der außerordentlichen Großzügigkeit machen. Zu ihnen gehörten Gesundheitsministerin Anita Tack und Landrat Stephan Loge.

„Die Zimmer weichen von den herkömmlichen Standards deutlich ab“, hob der Vorsitzende der Geschäftsführung der Asklepios Fachkliniken Brandenburg Sven Reisner hervor. Patienten würden hier den Luxus genießen können, in Zweibettzimmern untergebracht zu sein. Auf zwei Ebenen gibt es in dem neuen Haus 22 Betten. 3,8 Millionen Euro hat die Teupitzer Fachklinik für den Neubau aufgebracht – ganz ohne Fördermittel, was die etwas großzügigere Ausstattung ermöglichte.

Dass dies eben kein Luxus, sondern gerade hier auf dem neurologisch-psychiatrischen Campus eine Notwendigkeit ist, damit die psychisch kranken Menschen wieder gesund werden können, davon sprach der Chefarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Stefan Kropp.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack unterstrich die Notwendigkeit, gerade auf diesem Gebiet zu investieren und eine wohnortnahe psychiatrische Versorgung zu gewährleisten. „Die psychischen Erkrankungen nehmen zu, weltweit, aber auch hier bei uns in Deutschland“, sagte sie. Mittlerweile sei es so, dass fast jeder im Laufe seines Lebens einmal psychisch erkranke. Besonders betroffen seien Frauen.

Die Psychosestation versteht sich als integraler Bestandteil der psychosozialen Versorgungskette für psychisch Kranke aus den Kreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Psychologen, Schwestern, Pflegern, Sozialarbeitern und weiteren Therapeuten engagiert sich für die Genesung der Patienten zwischen 18 und 60 Jahren. Sie leiden an schizophrenen Erkrankungen beziehungsweise manischen Psychosen. Auch Menschen, die sich oder andere aufgrund ihrer Krankheit gefährden, können hier unter besten Bedingungen untergebracht und behandelt werden. Vorrangig psychotherapeutisch versorgt werden können Menschen, die an schweren Persönlichkeitsstörungen leiden, auf der im Obergeschoss befindlichen Station.

Gleich nebenan bohren sich schon wieder Bagger und anderes Baugerät in die Erde. Bereits eine tiefe Grube lässt erahnen, dass hier das nächste Gebäude bald in die Höhe wächst. „Haus 4 wird den Campus für Neurologie und Psychiatrie im nächsten Jahr vervollkommnen“, so Stefan Kropp.

Von Andrea Müller

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