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Dahme-Spreewald Psychoonkologin hat zweimal pro Woche Sprechstunde am Krankenhaus
Lokales Dahme-Spreewald Psychoonkologin hat zweimal pro Woche Sprechstunde am Krankenhaus
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13:32 14.06.2013
Cornelia Ender-Graß ist in der Krebsberatungsstelle Ansprechpartnerin für Betroffene. Quelle: Gerlinde Irmscher
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KÖNIGS WUSTERHAUSEN

An diesen beiden Krankenhäusern des Klinikums Dahme-Spreewald werden Psychoonkologen Fragen beantworten und Ratschläge geben.

Am Achenbach-Krankenhaus übernimmt diese Aufgabe Cornelia Ender-Graß, die bereits seit fünf Jahren auf der Gynäkologie-Station tätig ist. Dienstags und donnerstags wird sie sich im Auftrag des Vereins „Krebsberatung Brandenburg“ der neuen Aufgabe widmen. Klinikum-Chefin Jutta Soulis freut sich über das Angebot für die Patienten. „Es ist ja nicht nur das medizinische Handeln wichtig“, sagte sie bei der Eröffnung, zu der auch Mediziner, Vertreter der Krankenkassen und Apotheker erschienen. „Auch auf das ganze Umfeld kommt es an.“ Für Elvira Muffler vom Beratungsverein ist die Kooperation mit dem Klinikum ein Glücksfall. „Das kommt nicht so oft vor in Deutschland“, meinte sie. Das Klinikum steuert Räume und Mitarbeiter bei. Der Verein bringt seine Erfahrungen ein. Sie zählt auf, was der Patient kostenlos erhält: Beratung über Behandlungsmöglichkeiten, Ernährung, Sport, Vorbeugung, Früherkennung, Reha, Schwerbehinderung. „Wer die Diagnose hört, auf den stürzen viele Fragen ein“, so Elvira Muffler. „Wir helfen beim Sortieren.“ Dazu können Einzel-, Paar- oder Familiengespräche vereinbart werden. Jeder Zweite in Deutschland müsse heute damit rechnen, in seinem Leben Krebs zu bekommen, erklärt sie. 50 Prozent werden geheilt. Auch die anderen 50 Prozent können mit der Krankheit eine Zeit lang leben. Krebs sei längst nicht automatisch ein Todesurteil. Landrat Stephan Loge räumte ein, dass ihn das Thema sehr berührt. „Ich habe Hochachtung vor allen, die um ihre Gesundheit kämpfen“, meinte er. „Diese Beratungsstelle gibt ihnen sicher Kraft.“ Jutta Sozulis hofft, dass die Beratung – mit 20 Stunden pro Woche – noch ausgebaut werden kann. „Ich denke da an Benefizkonzerte auf dem Funkerberg oder Ähnliches“, sagte sie. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in der Region Unterstützung bekommen.“

Die Beratungsstelle ist die. 11 bis 15 Uhr, do. 13 bis 17 Uhr geöffnet. Anmeldung über Rezeption 0 33 75/28 80. (step)

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