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Dahme-Spreewald Püppchen spenden Trost
Lokales Dahme-Spreewald Püppchen spenden Trost
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11:52 12.10.2013
Michaela Steiner, Carola Schmohl und Jutta Soulis (v. l.) mit den Trost-Püppchen. Quelle: Andrea Müller
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Königs Wusterhausen

"Wir schicken unsere Puppen zu Einrichtungen in ganz Deutschland", berichtet Carola Schmohl. Die kleinen Enten, Bären, Eulen, Teddys, Burschen und Mädels gehen unter anderem in Krankenhäuser in Berlin und Nordrhein-Westfalen. Manche der kleinen Tröster aber treten eine noch viel weitere Reise an. "Sie sind für Kinder in Tschernobyl vorgesehen", erzählt Carola Schmohl. Deutschlandweit verbinden sich über 100 Strickererinnen, um für ein Kinderlächeln zu sorgen.

Hier in der Region wurden die Trost-Püppchen bislang in der Spreewaldklinik in Lübben an kranke Kinder ausgegeben. Auch Neugeborene und ihre Geschwister durften ein Püppchen quasi zur Erinnerung an ihre Geburt mit nach Hause nehmen. Die kleinen Wegbegleiter sollen im weiteren Leben über leidvolle Momente hinweg helfen. Jetzt haben die Strick-Frauen auch in Königs Wusterhausen offene Türen eingerannt. Klinik-Chefin Jutta Soulis hat sich selbst dafür stark gemacht. "Anfänglich hatten wir hier ein wenig Bedenken aus hygienischen Gründen", sagt sie. "Aber gesunde Kinder können die süßen Puppen gern bekommen." Gesunde Kinder, das seien für sie kleine Patienten, die sich beispielsweise "nur" ein Bein gebrochen hätten. Bei anderen Krankheitsbildern aber müsse man mitunter Vorsicht walten lassen. Es spreche jedoch nichts dagegen, sie in der Säuglings- und Kinderstation beziehungsweise auf der Notfallstation auszugeben, wenn die Kleinen untröstlich sind. "Die Wirkung ist verblüffend", weiß Michaela Steiner vom Netzwerk für gesunde Kinder. Wo es eben noch sehr weh getan hat und jedes Pusten gar nichts brachte, da helfen plötzlich die Knuddelchen. Hier im Netzwerk, das ebenfalls im Krankenhaus angesiedelt ist, werden die Trost-Püppchen nun "zwischengelagert", bevor sie zu ihren neuen kleinen Besitzern wechseln.

"Bevor die Kleinen damit spielen und sie vielleicht in den Mund stecken, sollte unbedingt ein Waschgang eingeplant werden", empfiehlt die Klinik-Chefin, die jederzeit um das Wohl ihrer kleinen Patienten besorgt ist.

Michaela Steiner hat für die Frauen mit der Trost-Masche, Wolle-Nachschub besorgt. "Die Firma Max Gründl hat uns einen großen Karton voll geschickt", sagt Michaela Steiner. Carola Schmohl freut das. Zumal die Puppen künftig nicht nur an Kinder, sondern auch an schwerkranke erwachsene Patienten in der Palliativ-Station übergeben werden.

Von Andrea Müller

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