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Quasdorf gewinnt Bürgermeisterwette

Bestensee Quasdorf gewinnt Bürgermeisterwette

Das Dorf- und Schützenfest in Bestensee hat Tradition – genauso wie die Bürgermeisterwette. Auch in diesem Jahr stellte sich Klaus-Dieter Quasdorf der Herausforderung und trug einen knappen Sieg davon.

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Geschafft: Mehr als 25 Bestenseer kommen mit einem Truck zum Königlichen Forsthaus und singen „Hoch auf dem gelben Wagen“

Quelle: Gerlinde Irmscher

Bestensee. Ein buntes Treiben herrschte am Samstag rund um das Königliche Forsthaus in Bestensee. Der Heimat- und Kulturverein hatte zum Dorf- und Schützenfest eingeladen. Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) und Manfred Prosch vom Heimat und Kulturverein eröffneten am Vormittag das Fest.

Während sich die Besucher bei Live-Musik von „AstrioM“ und einem Blasorchester aus Polen amüsierten, versammelten sich die Schützen in der Landkostarena. Schützenkönig Hagen Hennecke hatte zu seiner „Abdankungsfeier“ eingeladen. Angeführt von den Spreetaler Blasmusikanten zogen sie anschließend zum Festgelände. Bevor die offizielle Eröffnung des Schützenfestes durch einen Böllerschuss aus der Bestenseer Haubitze verkündet wurde, galt es den alten König zu entlasten. Für den neuen Schützenkönig, Heiner Klose, gab es unmittelbar nach der Proklamation gleich die erste Amtshandlung. Er durfte Manfred Schulze zum ersten, Gerald Krüger zum zweiten und Hans Jürgen Müller zum dritten Ritter schlagen.

Der Ritterschlag für den 3

Der Ritterschlag für den 3. Ritter Hans Jürgen Müller vom neuen Bestenseer Schützenkönig Heiner Klose.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wette mit musikalischem Aspekt

Was sich der Heimat- und Kulturverein für die alljährliche Bürgermeisterwette, die um 16 Uhr verkündet wurde, ausgedacht hatte, klang erst einmal gar nicht so spektakulär: 25 Bürger aus Bestensee und 25 Bürger aus Pätz auf je einem Gefährt sollte der Bürgermeister bis 18 Uhr zum Festplatz bringen. Zudem sollten sie das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ singen. Quasdorf nahm an und machte sich auf den Weg. Bei verlorener Wette werde er im Kinderdorf Märchen vorlesen, sagte er.

Beim traditionellen Wettkampf der Ortsteile gingen diesmal Pärchen an den Start. Doch was sich anfänglich als ganz leicht darstellte, hatte es dann doch in sich. Wer erinnert sich schon, wie ein Liegestuhl aufgestellt wird? Hartmut Stenglein und Klaus Lehmann aus Pätz hatten da die Nase vorn. Allerdings haperte es anschließend beim Trinken des Cocktails, so dass diese Runde an Kay Thiel und Anja Kolbatz aus Groß Besten ging. Segwayfahren nach Zeit und dazu noch eine Slalomstrecke war auch nicht ohne. Aber wer geschickt war, konnte beim Katapultschießen noch Punkte holen. Am Ende hatten Maria Bengsch und Stefan Fröhlich, die für Klein Besten an den Start gingen, die Nase vorn und belegten den ersten Platz. „Es war schön, mitzumachen“, sagte Hartmut Stenglein.

Wissenswertes über Kelten und Germanen

Spaß hatten nicht nur die Kleinen mit Stammesfürst Ragnar, dem Tyrann, der im wirklichen Leben Wolfgang Böhm heißt und aus Essen kommt. Von ihm konnte man eine ganze Menge über den Kelten- und Germanenstamm Sugambrer erfahren, Bogenschießen, Stockbrot backen oder auf Schatzsuche gehen.

Es war bereits ein paar Minuten nach 18 Uhr als zwei Trucks laut hupend am Fortshaus eintrafen. Und auch der Gesang der Pätzer und Bestenseer konnte sich hören lassen. Die Besucher entschieden: Die Wette ist gewonnen.

„Wir sind hier, weil es einfach Spaß macht und man trifft Leute, die man lange nicht gesehen hat“, sagt Katrin Mätzig aus Bestensee. Außerdem sei es eine tolle Stimmung und die Leute gut gelaunt.

Von Gerlinde Irmscher

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