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Dahme-Spreewald Radweg von Zeesen bis nach Pätz geplant
Lokales Dahme-Spreewald Radweg von Zeesen bis nach Pätz geplant
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21:50 13.06.2016
Radfahrer müssen in Pätz die Straße nutzen, was immer wieder zu gefährlichen Situationen führt. Quelle: Dietrich von Schell
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Pätz

Einen Radweg entlang der B179 von Zeesen über Körbiskrug bis zum Pätzer Kreisel – den könnte es demnächst geben. Zumindest für einen Teil des Weges sind die Baupläne bereits konkret. Für den zwei Kilometer langen Abschnitt vom Ortsausgang Zeesen bis nach Körbiskrug übernimmt die Stadt Königs Wusterhausen Planung, Ausführung und Finanzierung.

Derzerste Spatenstich ist für diesen Herbst vorgesehen. „Der erste Bauabschnitt geht vom Ortsausgang Zeesen bis zum Ortseingang Körbiskrug“, sagt die Königs Wusterhausener Rathaussprecherin Ursula Schlecht. Anschließend soll die Strecke durch Körbiskrug in Angriff genommen werden. Wann der gesamte Weg fertig sein wird, konnte sie auf MAZ-Anfrage noch nicht sagen.

Land ist für einen Teil der Planungen verantwortlich

Grund für den Bau: „Ein Radweg ist in diesem Bereich einfach sicherer“, so Ursula Schlecht. „Eine Beleuchtung der Strecke ist ebenso vorgesehen wie der Ausbau für Radfahrer und Fußgänger“, sagt sie weiter. Die Kosten für diesen Teil des neuen Radwegs liegen bei einer Million Euro, wovon das Land Brandenburg 231 000 Euro übernehmen wird.

Auf den Teil von Körbiskrug bis zum Pätzer Kreisel müssen die Bürger allerdings noch länger warten. Die Planungen, für die in diesem Bereich das Land Brandenburg verantwortlich ist, haben gerade erst begonnen. Auf eine schriftliche Anfrage der MAZ heißt es aus dem Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen: „Wir befinden uns hier in einer sehr frühen Phase der Planung, so dass substanzielle Aussagen noch nicht gemacht werden können.“ Es gebe nicht einmal ein Planfeststellungsverfahren. Erst im kommenden Jahr könne man aussagekräftige Informationen geben.

Weiterführung des Radweges durch Pätz ist nicht möglich

Eine Weiterführung des Radwegs durch den Bestenseer Ortsteil Pätz ist hingegen nicht in Sicht. „Es wird nicht möglich sein, eine durchgängige Trasse mit der vorgeschriebenen Breite zu schaffen“, sagt die Pätzer Ortsvorsteherin Annette Lehmann. „Es hakt zwar nur an wenigen hundert Metern, doch an diesen Stellen müssten Privateigentümer Teile von ihren Grundtücken abgeben.“

Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) bestätigt, dass es schon Gespräche in der Sache gegeben habe. „Die haben zu keinem Ergebnis geführt.“ Da die Bedingungen nicht erfüllt sind, hat die Gemeinde keinen Antrag auf den Bau eines Radweges an der B179 in Pätz gestellt.

Von Dietrich von Schell

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