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Rathaus-Planung auf gutem Weg

Bestensee Rathaus-Planung auf gutem Weg

Die Zeichen in der Dikussion über den Rathausneubau in Bestensee stehen auf Bau. Die Wogen zwischen Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf und dem Ausschuss für den Rathausneubau sind geglättet. Bleibt das so, könnte bald mit dem Bau begonnen werden.

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Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf.

Quelle: Gudrun Ott

Bestensee. Die Planung für das neue Rathaus in Bestensee geht in die nächste Runde. Nachdem man vor der Sommerpause vor einem Scherbenhaufen stand, weil die Kommunalaufsicht alle Gemeindevertreter-Beschlüsse der vergangenen zwölf Monate kassiert hatte (die MAZ berichtete), scheint es nun auf konstruktiveren Wegen weiterzugehen. Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) hat seine Beanstandung zurückgezogen, beim zeitweiligen Ausschuss für den Rathausneubau haben sich die Mitglieder Gedanken über Planungsdetails gemacht.

Differenzen gibt es noch bei einigen Fragen der Raumaufteilung. So besteht die Verwaltung auf Flächen für einen Besprechungsraum, der bei einer Größe von 45 Quadratmetern im Erdgeschoss untergebracht werden müsste. „In den oberen Etagen müssen wir dann das Archiv unterbringen“, sagt Klaus-Dieter Quasdorf. Denn ohne Archiv sei Verwaltungsarbeit nicht möglich. Jürgen Ostländer, Vorsitzender des Ausschusses für den Rathausneubau, möchte das Erdgeschoss dagegen für Gewerbe frei halten. „Mit den Mieteinnahmen können wir die Refinanzierung des Gebäudes beschleunigen“, sagt er. Da muss nun noch etwas hin- und hergerechnet werden.

Bau könnte im Oktober abgesichert werden

Aber das sind offensichtlich nur kleine Hindernisse. „Grundsätzlich besteht Einigkeit“, signalisiert Quasdorf. Das trifft vor allem auf die anderen Gebäudeteile zu. Ostländer hat für den Standort Hauptstraße 11 eine theoretische Flächenrechnung in Auftrag gegeben. Übernommen hat ihn das Planungsbüro der Berliner Stadtmission, der das Grundstück gehört.

Der Rundbau wird demnach zweistöckig errichtet. Der Gemeindesaal sei separat, habe eigene Toiletten und einen eigenen Eingang. „Damit“, so Ostländer, „haben Bürger die Gelegenheit, den Saal zu nutzen.“ Läuft alles glatt und zügig, könnten schon innerhalb des nächsten Monats die Planungen abgeschlossen und der Bau abgesegnet werden. „Die Arbeit des Ausschusses für den Rathausneubau wäre damit beendet“, sagt Jürgen Ostländer. Sie besteht darin, den Bau des Verwaltungssitzes vorzubereiten. Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf ist sogar schon mit einer Notarin im Gespräch, um den Kauf des Grundstückes von der Berliner Stadtmission in die Wege zu leiten.

Bleibt den Gemeindevertretern, noch eine Formalität zu regeln. „Es gibt noch einen alten Beschluss, der besagt, man wolle im Rathaus kein Gewerbe haben“, sagt Quasdorf. Diese Beschlusslage gelte es zu ändern und dahingehend zu erweitern, nun doch Gewerbe im Erdgeschoss zuzulassen.

Von Dietrich von Schell

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