Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Rathaus-Planung auf gutem Weg
Lokales Dahme-Spreewald Rathaus-Planung auf gutem Weg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:15 28.09.2016
Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf. Quelle: Gudrun Ott
Anzeige
Bestensee

Die Planung für das neue Rathaus in Bestensee geht in die nächste Runde. Nachdem man vor der Sommerpause vor einem Scherbenhaufen stand, weil die Kommunalaufsicht alle Gemeindevertreter-Beschlüsse der vergangenen zwölf Monate kassiert hatte (die MAZ berichtete), scheint es nun auf konstruktiveren Wegen weiterzugehen. Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) hat seine Beanstandung zurückgezogen, beim zeitweiligen Ausschuss für den Rathausneubau haben sich die Mitglieder Gedanken über Planungsdetails gemacht.

Differenzen gibt es noch bei einigen Fragen der Raumaufteilung. So besteht die Verwaltung auf Flächen für einen Besprechungsraum, der bei einer Größe von 45 Quadratmetern im Erdgeschoss untergebracht werden müsste. „In den oberen Etagen müssen wir dann das Archiv unterbringen“, sagt Klaus-Dieter Quasdorf. Denn ohne Archiv sei Verwaltungsarbeit nicht möglich. Jürgen Ostländer, Vorsitzender des Ausschusses für den Rathausneubau, möchte das Erdgeschoss dagegen für Gewerbe frei halten. „Mit den Mieteinnahmen können wir die Refinanzierung des Gebäudes beschleunigen“, sagt er. Da muss nun noch etwas hin- und hergerechnet werden.

Bau könnte im Oktober abgesichert werden

Aber das sind offensichtlich nur kleine Hindernisse. „Grundsätzlich besteht Einigkeit“, signalisiert Quasdorf. Das trifft vor allem auf die anderen Gebäudeteile zu. Ostländer hat für den Standort Hauptstraße 11 eine theoretische Flächenrechnung in Auftrag gegeben. Übernommen hat ihn das Planungsbüro der Berliner Stadtmission, der das Grundstück gehört.

Der Rundbau wird demnach zweistöckig errichtet. Der Gemeindesaal sei separat, habe eigene Toiletten und einen eigenen Eingang. „Damit“, so Ostländer, „haben Bürger die Gelegenheit, den Saal zu nutzen.“ Läuft alles glatt und zügig, könnten schon innerhalb des nächsten Monats die Planungen abgeschlossen und der Bau abgesegnet werden. „Die Arbeit des Ausschusses für den Rathausneubau wäre damit beendet“, sagt Jürgen Ostländer. Sie besteht darin, den Bau des Verwaltungssitzes vorzubereiten. Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf ist sogar schon mit einer Notarin im Gespräch, um den Kauf des Grundstückes von der Berliner Stadtmission in die Wege zu leiten.

Bleibt den Gemeindevertretern, noch eine Formalität zu regeln. „Es gibt noch einen alten Beschluss, der besagt, man wolle im Rathaus kein Gewerbe haben“, sagt Quasdorf. Diese Beschlusslage gelte es zu ändern und dahingehend zu erweitern, nun doch Gewerbe im Erdgeschoss zuzulassen.

Von Dietrich von Schell

Teltow-Fläming Bürgerbeteiligung „Maerker“ - Mecker-Portal ist zunehmend beliebt

Vor sieben Jahren ging die vom Brandenburger Innenministerium entwickelte Plattform Maerker an den Start. Mittlerweile beteiligt sich landesweit knapp die Hälfte aller Städte und Gemeinden an dem Portal. Stadtsprecher berichten von positiven Erfahrungen mit dem Instrument zur elektronischen Bürgerbeteiligung.

28.09.2016

An 13 Orten in Eichwalde, Zeuthen, Schulzendorf und Wernsdorf werden 17 Künstler am 9. Oktober ihre Arbeiten vorstellen. Eine entspannte Gelegenheit, in Ateliers und Ausstellungsorten direkt mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

28.09.2016

Nicht jeder Ton sitzt, aber der Spaß stimmt dafür umso mehr, sagen die Mitglieder des Senziger Gospelchors über sich selbst. Seit 17 Jahren treffen sich die Sänger regelmäßig zur Probe und geben Konzerte. Aktuell singen 60 Gospelfreunde aus Königs Wusterhausen und Umgebung mit.

28.09.2016
Anzeige