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Rathaus hat neue Nebenstelle

Kommunales Rathaus hat neue Nebenstelle

Was lange währt wird gut: Die beengten Verhältnisse im Zeuthener Rathaus entspannen sich durch die Nutzung von neuen Räumen in der Schillerstraße 58. In diesen Tagen zieht das Sozialamt in die neue Nebenstelle. Vorab hatte es um die Anmietung Querelen im Hauptausschuss und in der Gemeindevertretung gegeben.

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Das neue Schild in der Schillerstraße 58 verkündet die neue Adresse des Sozialamtes der Zeuthener Verwaltung

Quelle: Andrea Müller

Zeuthen. Das Zeuthener Rathaus bekommt eine neue Nebenstelle. In diesen Tagen zieht das Amt für Kinder, Schule, Soziales und Vereine ein paar Häuser weiter in die Schillerstraße 58. Dort hat die Gemeinde Anfang des Jahres weitere Räume hinzugemietet. Der Grund: Im Rathaus selbst ist die Situation sehr beengt. Es herrschen nach Aussagen von Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD) teils unzumutbare Verhältnisse für die Mitarbeiter.

Erfahrung im Umziehen

Die sechs Mitarbeiter der Zeuthener Verwaltung – inklusive des Hausmeisters, der ebenfalls umzieht – haben sich seit Wochen auf den Ortswechsel vorbereitet. Sie haben bereits Erfahrung darin, denn schon einmal mussten sie umziehen. Damals von der Schillerstraße ein paar Hundert Meter weiter ins Rathaus. Nun geht es in die entgegengesetzte Richtung. In der Schillerstraße 58 hat die Gemeinde Zeuthen 385 Quadratmeter Fläche dazu gemietet. Damit, so Burgschweiger, verbessern sich die Arbeitsverhältnisse für die Mitarbeiter des Sozialamtes beträchtlich. Zuvor arbeiteten sie in sehr kleinen Räumen, die Durchgangszimmer waren, was insbesondere bei Besucherverkehr für Gäste wie Mitarbeiter kaum noch zumutbar war. Zumal in dieses Amt meist Eltern mit Kindern gekommen waren. Nun haben die Frauen um Amtschefin Regina Wilke komfortable Zimmer. Sie sind groß, hell, modern ausgestattet. Dafür gibt Zeuthen monatlich 2500 Euro an Miete aus. Neben den eigentlichen Büros sind auch noch Sanitärräume, ein Lager-und Aufenthaltsraum für den Hausmeister, ein Serverraum und eine Garage vorhanden.

Neugierige Blicke durch das Fenster: Die Kisten verheißen noch einige Arbeit, bevor in den neuen Büros wieder alles an seinem Platz ist.

Neugierige Blicke durch das Fenster: Die Kisten verheißen noch einige Arbeit, bevor in den neuen Büros wieder alles an seinem Platz ist.

Quelle: Andrea Müller

Während sich der Mann für die EDV der Zeuthener Verwaltung um die Telefon- und Computeranschlüsse in den Büros der Schillerstraße 58 kümmert, packen die Mitarbeiterinnen ihre Umzugs-Kartons aus, räumen Unterlagen in die Schränke und nehmen ihre Schreibtische in Besitz. Amtsleiterin Regina Wilke erledigt bereits am Laptop die vordringlichsten Aufgaben. Sie sitzt dabei am Besprechungstisch, weil an ihrem Sekretär noch die technischen Vorbereitungen getroffen werden. Dass sie jetzt einen solchen großen Tisch mit mehreren Stühlen hat, ist ein Novum für sie, über das sich Wilke ganz besonders freut.

Mietvertrag zu früh unterschrieben

Anfang des Jahres hatte es um die Anmietung der Räume Querelen im Zeuthener Hauptausschuss und in der Gemeindevertretung gegeben. Dies, weil Burgschweiger zunächst ihre Kompetenzen überschritten und einen Mietvertrag unterschrieben zu haben schien, ohne die beiden genannten Gremien zu fragen. Dazu aber ist sie verpflichtet. Damals hatte die Bürgermeisterin sich entschuldigt und erklärt, sie habe beim Unterschreiben den Mietvertrag mit einer Hausmitteilung verwechselt. Die Angelegenheit wurde dann zurück in die Ausschüsse verwiesen. „Ich bin froh, dass die Gemeindevertretung schließlich die Anmietung der Räume in der Schillerstraße 58 mitträgt“, freut sich Burgschweiger heute.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass sich in Folge dessen Einiges im Rathaus selbst ändern wird. So werden künftig Mitarbeiter des Amtes für Ortsentwicklung mehr Platz bekommen. Gegenwärtig arbeiten in diesem Bereich der Verwaltung neun Mitarbeiter im Dachgeschoss auf gerade mal 90 Quadratmetern. Die Räume im Souterrain sollen als Lager- und Archivräume genutzt werden. Zudem sehe sich die Verwaltung nun wieder in der Lage, Arbeitsplätze für Azubis und Praktikanten einzurichten.

Von Andrea Müller

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