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Dahme-Spreewald Regen überflutet Gärten in Zeuthen
Lokales Dahme-Spreewald Regen überflutet Gärten in Zeuthen
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00:46 23.08.2014
Die Anwohner der Forstallee wollen, dass endlich etwas passiert. Quelle: Andrea Müller
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Zeuthen

Wenn es draußen regnet, schauen Klaus und Brigitte May stets besorgt aus dem Fenster ihres Wohnhauses an der Forstallee in Zeuthen. Es geht ihnen nicht allein so. Auch Familie Walther, die Schwedes oder Helds beobachten das Nass skeptisch. Sie wissen: Meist landet es in ihren Gärten.

„Schuld daran ist der Zustand der Straße“, erklärt Klaus May. Dabei hatten sie und die Nachbarn so viel Hoffnung in die Reparaturarbeiten gelegt, die im August im Auftrag der Gemeinde erledigt worden waren. „Doch nur die eine Hälfte der Straße hat eine neue Asphaltschicht abbekommen“, beklagen die Forstallee-Anwohner. Nun sei das Problem mit dem Regenwasser sogar noch größer. Zwar seien beide Fahrbahnhälften angepasst worden, doch genau genommen sei das Gefälle zu den Gärten und Häusern jetzt noch stärker. Familie Held hat seit Jahren sogar eine Pumpe an der Garage im Dauereinsatz. „Sonst würde ja alles direkt bei uns reinfließen“, erklärt Gerhard Held. Auch sein neu aufgestellter Zaun wurde bereits in Mitleidenschaft gezogen. Erst spritzten die Kieselsteinchen vom Fußweg gegen das Metall. Dann fräße sich das Wasser in die kleinen Löcher. Rost ist die Folge.

Langsam haben die Forstallee-Anlieger die Nase voll. „Seit zehn Jahren kämpfen wir darum, dass sich jemand unserem Problem annimmt“, erklären die Mays. Die Rentner mussten sogar schon einmal ihre Enkelkinder vom Grundstück aus dem Zelt retten. Wieder einmal war das Regenwasser von der Straße über den Bordstein bis auf die Wiese geflossen.

„Man sollte die Verursacher zur Verantwortung ziehen“, lautet die Auffassung der Forstallee-Bewohner. Die großen Lkw, die den Lebensmittel-Discounter hier beliefern, kämen nicht um die enge Kurve und müssten auf den Fußweg ausweichen. Dabei würde der Bordstein immer weiter ins Erdreich gedrückt. Auf Höhe der Helds ist praktisch nichts mehr von ihm übrig. Doch nicht nur die Laster haben auf der Straße ihre Schwierigkeiten.

„Seit einiger Zeit fährt hier auch ein Linienbus“, so Horst Walther. Wenn sich zwei große Fahrzeuge begegnen, sei einfach nicht genug Platz. Dafür sei die Straße zu schmal. Horst Walther kann sich auch daran erinnern, dass auf der Trasse einmal Tempo 30 galt. Damit sei es allerdings längst vorbei. Mit 50 Kilometern in der Stunde rasten die meisten vorbei, ungeachtet dessen, dass sich an den Fahrbahnrändern große Pfützen gebildet haben. Weit spritzt dann das Wasser bis an die Häuser.

In der Gemeinde ist das Problem bekannt, gehört aber nach Angaben von Sabine Weller, Kämmerin, nicht zu den vorrangigen Projekten des Straßenausbaus. „Für die Ausbesserung hatten wir sogar Gutachter und Tiefbauamt vor Ort“, erklärt sie. Aber irgendwann sei die Forstallee auch einmal dran. Dafür gebe es in der Gemeinde einen Fünfjahrplan. Erschwerend käme hinzu, dass die L402 und die Forstallee nicht gleichzeitig gebaut werden können. Erst wenn die Landesstraße fertig sei, könne man an den nächsten Schritt denken. Deswegen habe man den Schaden-Schwerpunkt in der Forstallee da ausgebessert, wo Gefahr im Verzug gewesen sei. Hier hatte ein Auto einen Achsenbruch erlitten.

Von Andrea Müller

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