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Dahme-Spreewald René Riwoldt will die Flagge hissen
Lokales Dahme-Spreewald René Riwoldt will die Flagge hissen
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21:55 06.06.2016
René Riwoldt will in Mittenwalde Bürgermeister werden. Quelle: Andrea Müller
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Mittenwalde

René Riwoldt sucht gegenwärtig die Nähe zu den Bürgern und findet schnell Kontakt zu ihnen. Er gibt ihnen das Gefühl, für sie da zu sein und ihre Probleme ernst zu nehmen. Für ihn ist Wahlkampf: Gemeinsam mit fünf anderen Kandidaten bewirbt er sich für das Amt des Bürgermeisters in Mittenwalde. Riwoldt geht für die Alternative für Deutschland (AfD) sowie die Gruppe „Hand in Hand“ ins Rennen.

Dies, obwohl er nicht Mitglied dieser Partei ist. Aber er spürt die gleiche Denkweise und kommt bei den althergebrachten Parteien wie SPD oder CDU nicht damit klar, dass dies nicht gehe oder man jenes nicht mache. „Die Sorgen und Nöte der Bürger interessieren augenscheinlich nur die AfD“, sagt Riwoldt, der aus Königs Wusterhausen kommt, aber mittlerweile in Mittenwaldes Innenstadt wohnt. Zur Schule gegangen ist der Mittvierziger bis zur 5. Klasse in Teupitz, später dann in Königs Wusterhausen. Hier schloss er die 10. Klasse ab und begann eine Berufsausbildung in Wildau bei der Maler PGH. Seit 2003 ist Riwoldt selbstständig, arbeitete aber vorher bei einer großen Malerfirma als Bauleiter und stellte hier mit den Kollegen das Paul-Löbe-Haus vom Bundestag fertig. „Das zeigt, dass ich nicht nur im kleinen Team arbeiten kann, sondern auch in sehr großen mit mehreren Hundert Mitarbeitern“, betont Riwoldt mit Blick auf das Bürgermeisteramt.

René Riwoldt rechnet sich gute Chancen aus

Für das rechnet er sich gute Chancen aus. Das habe er im Kontakt mit den Leuten auf der Straße mitbekommen. Auch in den Stadtverordnetenversammlungen registrierten die Einwohner, wer die kritischen Fragen stellt und nachhakt. „Hand in Hand“ sei in Mittenwalde längst keine unbekannte Größe mehr und gemeinsam mit der AfD könne es die stärkste Kraft in der Stadt werden.

Wenn Riwoldt den höchsten Posten in Mittenwalde bekleidet, hat er einiges vor. Zuerst will er auf dem Pulverturm die Mittenwalder Flagge hissen. „Sie drückt gesellschaftlichen Zusammenhalt aus“, sagt er. Deswegen wehe die Fahne schon lange über seinem Haus in der Yorckstraße. Dann will Riwoldt für Bürgernähe und Transparenz sorgen. Er stellt sich eine Art Hotline vor, die immer besetzt ist für den Fall, dass jemand ein Problem hat. „Bei der Feuerwehr, im Krankenhaus, bei der Wasser- und Energieversorgung gibt es auch Dienste rund um die Uhr, warum nicht in der Verwaltung?“, fragt er. Die Arbeit im Rathaus will er sich bei jedem einzelnen Mitarbeiter ansehen. Es scheine ihm, dass manche über ihre eigentlichen Kompetenzen hinaus arbeiten. Kümmern will sich Riwoldt auch um eine Umgehungsstraße um Gallun, den Wohnungsbau, die Senkung von Grund- und Gewerbesteuer und den Bau einer Kita – zum Nulltarif.

„Aber diese Ziele will ich mit den anderen Gruppen und Parteien umsetzen“, kündigt der Mann von AfD und „Hand in Hand“ an. Nicht die Politik stehe im Vordergrund, sondern die gemeinsamen Aufgaben. Ein Miteinander statt ein Gegeneinander: Für Mittenwalde.

Von Andrea Müller

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