Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Richtkrone über Stadtvillen im Schulweg

Königs Wusterhausen Richtkrone über Stadtvillen im Schulweg

Am Freitag feierten Bauarbeiter, Vertreter der Stadt Königs Wusterhausen und künftige Mieter das Richtfest für die Stadtvillen im Schulweg. In den Gebäuden entstehen 13 Wohnungen mit Wohnflächen bis zu 114 Quadratmetern.

Voriger Artikel
Creutzfeldt Jakob: Protokoll einer Tragödie
Nächster Artikel
Konstruktionsfehler am Turnhallendach

Stoßen auf die Stadtvillen an: Architekt Michael Franke, Vize-Bürgermeister Jörn Perlick (CDU), Wobauge-Chef Rolf Faust und Bauleiter Olaf Bergstein (v.l.).

Quelle: Franziska Mohr

Königs Wusterhausen. Als die Richtkrone am Freitag über einer der beiden Stadtvillen im Schulweg 16 bis 18 in Königs Wusterhausen schwebte und Bauleiter Olaf Bergstein von der Firma Groth die Erbauer sowie die künftigen Bewohner segnete, fand daran selbst der Wettergott gefallen. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen (Wobauge), Rolf Faust, auf dem Areal direkt neben der neuen Kita „Am Kirchplatz“ nicht nur Bauarbeiter, sondern auch viele Geschäftspartner, die am Gelingen dieses Projektes beteiligt sind. Dass es ein Erfolg wird, daran ließ Faust keinen Zweifel. „Am Einzug in diese 13 familienfreundlichen und barrierearmen Wohnungen haben bereits 155 Bewerber ihr Interesse bekundet“, hob er hervor. „Als Wobauge-Team freuen wir uns auf jeden neuen Mieter.“

Nach den Neubauten im Kirchsteig startete das Unternehmen damit in jüngster Zeit bereits sein drittes Bauvorhaben. „Die städtische Wobauge wird auch beim Neubau zunehmend ihrer Verantwortung als größter Vermieter in der Stadt gerecht“, unterstrich Vize-Bürgermeister Jörn Perlick (CDU). Zumal auch ihr Großprojekt „Am Mühlenfeld“ (Potsdamer Ring Nord) mit 120 attraktiven Wohnungen schon in vollem Gange ist.

Wohnungen zwischen 55 und 114 Quadratmetern entstehen

Im Schulweg können Interessenten zwischen Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen wählen, deren Größen zwischen 55 und 114 Quadratmeter schwanken. Bei Letzterer handelt es sich um eine Maisonette-Wohnung, die über einen separaten Eingang verfügt. Das entspricht dem Komfort eines attraktiven Reihenendhauses. Als Hingucker charakterisierte Eva Ellmer vom Generalplaner der Berliner iwb Ingenieurgesellschaft vor allem die Drei-Raum-Wohnung mit der großen Dachterrasse. „Das wird hier ein attraktives Wohnen. Nicht zuletzt aufgrund der für Königs Wusterhausen exklusiven Lage“, sagte die Architektin Doreen Borries von der DKB-Bank, als sie ihren Kennerblick im Rohbau schweifen ließ.

Hintergrund

Insgesamt 4261 Wohnungen befinden sich im Bestand der Wobauge, deren Größen sich von der Ein- bis zur Fünf-Raum-Wohnung erstrecken.

Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt 5,14 Euro pro Quadratmeter. 2015 waren es 5,04 Euro.

Leerstand: aktuell 0,7 Prozent. Die Fluktuation der Mieter liegt bei 6,7 Prozent. 2015 lag sie noch bei 8,3 Prozent.

Mit der Ausstattung der Wohnungen wird seitens der Wobauge der Schritt in den gehobenen Standard gewagt. Neben Fußbodenheizung sowie gefliesten Wohnzimmern und Küchen verfügen die Bäder jeweils über Dusche und Badaewanne. Alle Dachflächen werden begrünt. Den Mietern im Erdgeschoss steht ein kleiner Garten zur Verfügung.

Erste Mieter können vermutlich zum Jahresende einziehen

Die Kaltmiete wird um rund zehn Euro pro Quadratmeter schwanken. Der Bedarf an Wohnraum im höheren Preissegment ist in der Stadt vorhanden. Das beweist nach Angaben von Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Georg Hanke (SPD) auch das Wohnungsangebot direkt auf dem Funkerberg. „Ich begrüße daher, dass sich unser städtisches Unternehmen auch diesen Einkommensschichten öffnet. Auf den gesunden Mix kommt es an. Wir benötigen Wohnungen für alle Bürger“, betonte Hanke.

Die ersten Möbelwagen der künftigen Mieter können voraussichtlich schon um den Jahreswechsel vorfahren. Und das, obwohl sich der Bau anfangs aufgrund von plötzlich aufgefundenem kontaminiertem Boden einige Wochen verzögerte und Polier Andreas Dietel stöhnt, dass der Bauboom in der Region dazu führt, dass die Anlieferung von Beton schon zwei Wochen statt der üblichen drei bis fünf Tage vorher bestellt werden muss.

Von Franziska Mohr

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald

Wie wichtig sind Ihnen Bio-Lebensmittel?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg