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Dahme-Spreewald „Ringelbeats“ mit Anfassen
Lokales Dahme-Spreewald „Ringelbeats“ mit Anfassen
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00:53 14.03.2018
Bekannter Musiker und jetzt auch Romanautor: Christian Kunert im A10-Center. Quelle: Aaliyah Sarauer
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Wildau

„Ringelbeats“ heißt der vor kurzem erschienene Debütroman von Christian „Kuno“ Kunert – dem Keyboarder, Gitarristen und Sänger der bekannten und legendären DDR-Rockband Klaus-Renft-Combo. Am Samstagabend nahm sich der Autor Zeit für eine musikalische Lesung im EWE-Servicecenter im A10-Center in Wildau. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit und waren gespannt aufs Programm. Die Gitarre neben dem Tisch hatte viel zu verheißen.

„In der Lesung, muss ich gestehen, bin ich ein absoluter Neuling, ein Nichtwisser. Ein Greenhorn in dieser Szene. Es ist das erste Mal, dass ich ein eigenes Buch habe und Menschen etwas daraus vorlesen darf. Ich bin ein junges Talent mit Alterserscheinungen, Nachwuchs ohne Haarwuchs“, witzelte der 64-jährige Christian Kunert. Nach ein paar Scherzen erfüllte er den musikalischen Teil der Lesung und spielte auf seiner Gitarre.

Genau dort, in der Musik, liegen seine Wurzeln. 1952 in Leipzig geboren, war er schon neun Jahre später im Leipziger Thomanerchor. Mit 19 Jahren wurde er Keyboarder bei der Klaus-Renft-Combo. Nach vier Jahren erhielt die Band jedoch ein Auftrittsverbot, weil sie auch Tabuthemen behandelte. Sie galt als „nicht mehr existent“.

Über die Klaus-Renft-Combo handelt das Buch jedoch nicht. Es geht um die Hauptfigur Jacobus Kubisch. Kobu, so sein Künstlername, war politischer Kabarettist und hatte deswegen öfters Ärger mit den Behörden. Er wurde verfolgt und musste sogar einmal ins Gefängnis. Ein Erlebnis, mit dem er sich gerne brüstet. Jetzt ist Kobu Frührentner. Er lebt gemütlich in seinem Haus mit Garten und genießt seinen Ruhestand. Bis plötzlich ein Unbekannter seine Biografie für sich beansprucht. Doch nicht nur das, es passieren zusätzlich mysteriöse Dinge, die Kobu argwöhnisch werden lassen. Was genau jedoch hinter all dem steckt, muss der Leser selbst entdecken.

Einige Zuhörer ließen sich gleich nach das Lesung das Buch signieren. Für Autogramme und Gespräche nahm sich Christian Kunert ausreichend Zeit. Der Abend war eine bunte Mischung aus Witz und Anekdoten, Passagen aus dem Buch und musikalischer Untermalung. Das Publikum war begeistert. So auch Christine Großkopf: „Er ist geblieben, wie er ist. Er hat sich kein bisschen verbogen. Das war das Angenehme. Er sagt immer seine Meinung und hat Leidenschaft. Er steht zu dem, was er immer gesagt hat und das finde ich gut. Musikalisch war es auch sehr schön.“

Von Aaliyah Sarauer

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