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Rod Stewart kommt wieder nach Hause

Wildau Rod Stewart kommt wieder nach Hause

Peter Ringlings Porträt des britischen Sängers Rod Stewart war Teil der Wanderausstellung des Kunstfoyers Wildau. Die Hochschulbibliothek war die letzte Station. Das Bild wird wieder im Haus des Malers verstaut. Die Künstlergruppe blickt zufrieden auf das Jubiläumsjahr zurück. Und hat ein neues Domizil gefunden.

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Peter Ringling mit seinem Porträt des britischen Sängers Rod Stewart, das in der Wanderausstellung zum 10. Jubiläum der Künstlergruppe zu sehen war.

Quelle: Frank Pawlowski

Wildau. Rod Stewart ist einer der letzten, der die Bibliothek der Technischen Hochschule Wildau verlässt. Für ein Foto hat sich Peter Ringling noch einmal rasch neben sein Bild gestellt. Dann klemmt er es unter den Arm und verstaut es wie seine anderen Werke im Auto.

Krönender Abschluss des Jubiläumsjahres

Die Ausstellung des Kunstfoyers Wildau in der Bibliothek war der krönende Abschluss des Jubiläumsjahres. Die Werke waren zuvor in Lübben, im Wildauer Volkshaus und in Zeuthen zu sehen. Vor zehn Jahren wurde die kleine Künstlergruppe gegründet, im kulturellen Leben der Region ist sie inzwischen eine feste Größe ist. Die Stadt Wildau würdigte unlängst die Arbeit mit dem Ehrenamtspreis für zwei Mitglieder.

Neues Stammlokal in Königs Wusterhausen

Leiter Peter Ringling blickt zufrieden zurück. „Wir sind Autodidakten, die Interesse an der Kunst haben“, sagt er. Die Mitglieder widmen sich überwiegend der Malerei, aber auch Collagen und Fotos sind in Ausstellungen zu sehen. Einmal im Monat traf sich die Gruppe bisher im Zeuthener Bistro La Cuvee. Weil das dort künftig nicht mehr möglich ist, wird die Osteria in Königs Wusterhausen ab Januar das neue Stammlokal für die Treffen.

Kein Platz für neue Mitglieder

Allerdings geschieht das unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie Peter Ringling einschränkend betont. „Wir besprechen Organisatorisches, tauschen uns über unsere künstlerische Arbeit aus.“ An Nachfragen von Interessenten, die beim Kunstfoyer mitmachen wollen, fehlt es nicht. „Man sagt nicht gerne Nein, aber wir können nicht so viele aufnehmen“, so Martina Freitag. Jetzt könnten die elf Mitglieder jeweils bis zu sechs ihrer Kunstwerke zeigen. Wenn die Gruppe größer wird, sinke die Zahl. „Das möchten wir nicht.“

„Dauerausstellung“ im Wildorado

Im Volkshaus Wildau finden alle zwei Jahre große Ausstellungen des Kunstfoyers statt. Besucher des Wildauer Sport- und Freizeitzentrums Wildorado laufen täglich am Kunstfoyer vorbei: Sportmotive von Peter Ringling sind dort zu sehen. Beim alljährlichen Tag des offenen Ateliers lassen die Künstler sich gerne über die Schulter schauen. Sie kommen übrigens nicht nur aus Wildau, sondern aus Niederlehme, Zeuthen, Eichwalde und aus Berlin.

Welches Werk kauft die Hochschule?

Größere Ausstellungen sind im neuen Jahr nicht geplant, jedenfalls keine öffentlichen. Bei Ringlings zu Hause werden die Bilder an der Wand immer wieder mal ausgetauscht. So wird wohl auch Rod Stewart eines Tages wieder einen Platz haben. Falls er nicht in die Bibliothek zurückkehrt. Peter Ringling: „Die Hochschule möchte eines der Werke erwerben, wir wissen aber noch nicht, welches.“

Von MAZonline

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