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Dahme-Spreewald Rotierender Trend
Lokales Dahme-Spreewald Rotierender Trend
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00:37 25.09.2015
Alfred Blasche (77) ist Bastler durch und durch. Diese Bockwindmühle aus Holz ist 1,50 Meter groß und steht in seinem Garten in der Luckenwalder Kleingartenanlage Harmonie. Damit man sie gut sehen kann, hat er sie auf ein Drehsessel-Gestell postiert. Quelle: Hahn
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Dahmeland-Fläming

Eine Welt ohne Windmühlen? Schwer vorstellbar, denn seit die Menschen angefangen haben, Bauwerke zu errichten, setzen sie auch Rotorblätter die Landschaft. In China, in Persien, etwas später in Europa – überall geht es seit Jahrhunderten rund. Und wen wundert das? Windmühlen vereinen viele Vorzüge in sich: Sie sind schmuck, sie sind leise, sie sind effizient – zumindest effizienter als ein schmächtiger Müller, der selbst Mühlsteine aufeinander schubbert. Wind ist immer da, und wer die Kraft des Windes geschickt nutzt, das wussten schon die Mesopotamier, der muss weniger tun und schafft trotzdem mehr.

Von dem Glanz der alten Bockwindmühle ist im digitalen Zeitalter freilich nicht mehr viel übrig – außer in den Vorgärten. Da erlebt die Mühle eine Wiedergeburt. Allerorten finden sich Liebhaber, die viel Geld für Miniaturmühlen ausgeben, um sie dicht am Gartenzaun den Passanten zu präsentieren. Wer Geschick hat, stellt sich auch – angestachelt von den nahenden Herbststürmen – selbst in die Werkstatt, sägt Bretter, leimt Flügel und fügt anschließend alles zu einem funktionsfähigen Gartenbauwerk zusammen.

Klicken Sie sich durch die verschiedenen Vorgärten in der Region.

Für die einen ist die kleine Mühle nur Schmuck. Andere wollen ihren Gartenzwergen den eintönigen Alltag etwas aufpeppen. Und wieder andere hängen vielleicht der Zeit nach, als die Windmühle noch als Sinnbild des technischen Fortschritts und ländlichen Wohlstands galt. Mit ihrer privaten Vorgartenmühle wollen sie zeigen, dass sie nicht viel anfangen können mit einer Welt, in der die Landschaft von 200 Meter hohen Windrädern durchsetzt ist und der Beruf des Müllers offiziell „Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“ heißt.

Welche Beweggründe die Freizeitmüller auch immer haben: Mit ihrer Form des Landschaftsbaus sorgen sie dafür, dass sich überall etwas dreht – und erfreuen nebenbei auch noch Spaziergänger. Das ist doch schon mal was. Die MAZ zeigt auf dieser Seite einige der hübschesten Modelle.

Von Oliver Fischer

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