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S-Bahn nach Wildau im Zehn-Minuten-Takt

Verkehr S-Bahn nach Wildau im Zehn-Minuten-Takt

Die S-Bahn von und nach Wildau soll im Zehn-Minuten-Takt fahren. Darauf einigten sich der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und die S-Bahn Berlin GmbH. Die notwendige Infrastruktur auf dem Bahnhof in Wildau sei mit einem zweiten Gleis bereits geschaffen. Sofort ist die Erhöhung der Frequenz aber noch nicht drin. Es fehlt an Zügen.

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Noch verkehrt die S-Bahn nach Wildau nur alle 20 Minuten. Ab dem 14. Oktober 2022 wird eine Zehn-Minuten-Taktung eingeführt.

Quelle: G.I.

Wildau. Die S-Bahn soll ab dem 14. Oktober 2022 im Zehn-Minuten-Takt von und nach Wildau fahren. Darüber wurden sich der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und die S-Bahn Berlin GmbH einig.

Die S8 – sie verkehrt zwischen Zeuthen und Birkenwerder – soll dann bis Wildau verlängert werden. Wie Bahnsprecher Ingo Prignitz sagte, soll die Zehn-Minuten-Taktung erst einmal dem Berufsverkehr vorbehalten bleiben. „Die notwendige Infrastruktur auf dem Bahnhof in Wildau ist ja bereits vorhanden“, sagte der S-Bahn-Pressesprecher. Der Bahnhof sei bereits zweigleisig ausgebaut, so dass dann die S-Bahnzüge aneinander vorbei fahren können. Es werde das gleiche Prinzip wie jetzt schon in Zeuthen angewandt. Ein Zug fahre durch bis Königs Wusterhausen. Der nächste Zug – zehn Minuten später – fahre nur bis Zeuthen und von dort wieder zurück nach Berlin. Dann kommt auf der eingleisigen Strecke der Zug aus Königs Wusterhausen zurück.

Pendler müssen sich in Geduld üben

So werde eine Zehn-Minuten-Taktung zwischen Berlin und Zeuthen hergestellt, während die Züge bis Königs Wusterhausen weiter nur alle 20 Minuten verkehren. Ab dem Jahr 2022, so Prignitz, laufe es genauso, nur mit dem Unterschied, dass die S-Bahn-Züge dann bis Wildau im Zehn-Minuten- Takt fahren.

Wildaus Bürgermeister Uwe Malich (Linke) freut sich über die Nachricht von Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und S-Bahn. „Damit wird dem erhöhten Fahrgastaufkommen von und nach Wildau Rechnung getragen“, sagte er gegenüber der MAZ. Zudem sei dies auch aus ökologischer Sicht eine positive Entscheidung, weil dann noch mehr Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen werden. Heute seien sie wegen der geringen Taktung oft noch auf den privaten Pkw angewiesen. „Wir müssen uns nun noch in Geduld üben, bis es hier wirklich los geht im Zehn-Minuten-Takt“, sagt der Wildauer Bürgermeister.

S-Bahn braucht mehr Züge

Warum es nicht sofort los gehen kann mit der höhren Frequenz, obwohl der Bahnhof in Wildau bereits die Voraussetzungen dafür bietet, begründet Elke Krokowski, Sprecherin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: „Derzeit und auch in den nächsten Jahren ist eine Verlängerung der aktuell in der Hauptverkehrszeit früh und nachmittags bis Zeuthen geführten Fahrten der S8 nach Wildau – und damit ein Zehn-Minuten-Takt dorthin – wegen der weiterhin eingeschränkten Fahrzeugverfügbarkeit der S-Bahn Berlin GmbH noch nicht möglich“, sagte sie. Erst mit der Beschaffung neuer Fahrzeuge durch die S-Bahn Berlin GmbH und deren schrittweisem Einsatz auf den Linien des im Wettbewerb vergebenen Teilnetzes Ring werde sich dort die Fahrzeugsituation entspannen und deshalb auch Ausweitungen des Verkehrsangebots möglich sein.

Für die Linie S 8 sei dies ab dem 14. Oktober 2022 der Fall, so dass ab diesem Termin die Verlängerung in der Hauptverkehrszeit bis Wildau erfolgt. Ingo Prignitz verwies in dem Zusammenhang auch auf die Engpässe im gesamten S-Bahnnetz. Nicht nur die Strecke von Berlin nach Eichwalde, Zeuthen, Wildau und Königs Wusterhausen sei betroffen.

Von Andrea Müller

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