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Dahme-Spreewald SPD kürt Georg Hanke
Lokales Dahme-Spreewald SPD kürt Georg Hanke
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20:53 17.02.2017
SPD-Vize-Chef Ludwig Scheetz, Georg Hanke und Lutz Franzke (v.l.) nach der Abstimmung am Donnerstagabend in Diepensee. Quelle: SPD
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Königs Wusterhausen

Als erste Partei in Königs Wusterhausen hat die SPD ihren Bürgermeisterkandidaten für die Wahl im Herbst nominiert. Auf einer Mitgliederversammlung der Königs-Wusterhausener Ortsvereine am Donnerstagabend in Diepensee wurde Georg Hanke, 48, mit großer Mehrheit gewählt, teilte die SPD am Freitag mit. Er setzte sich mit 20 zu sieben Stimmen gegen Bürgermeister Lutz Franzke, 63, durch. Es waren die beiden einzigen Bewerber.

Trotz Erblindung fähig für das Amt

Hanke ist Chef der SPD in der Kernstadt und Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung. Die Nominierung sei eine „große Ehre“ für ihn, sagte er. „Ich möchte unsere Heimatstadt gemeinsam mit den Menschen, die hier leben, weiterentwickeln, dabei den Zusammenhalt und das Miteinander nicht aus den Augen verlieren. Ich freue mich über das von den Mitgliedern entgegengebrachte Vertrauen, das Bürgermeisteramt trotz meiner Erblindung ausüben zu können.“

Mehr Kita-Plätze und bezahlbare Wohnungen

Neben dem weiteren Ausbau der Bindungsinfrastruktur und der Schaffung von zusätzlichen Kita-Plätzen will er das Ehrenamt in der Stadt besser fördern und würdigen. Als Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie die Ansiedlung von Gewerbe. Die Verwaltungsarbeit soll im Falle seiner Wahl noch bürgerfreundlicher werden. Er selbst will regelmäßige Bürgermeister-Sprechstunden und Stammtische anbieten. Georg Hanke ist Dozent an der Finanzhochschule in Königs Wusterhausen. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Der gebürtige Bonner lebt seit 1993 in Königs Wusterhausen.

„Es war ein fairer Wettstreit“

Lutz Franzke, der seit 2009 Bürgermeister ist, werde nun nicht zur Wahl im September antreten, wie die SPD bekannt gab. „Ich werde aber weiter meinen Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Heimatstadt leisten und Georg Hanke mit all meinen Kräften unterstützen“, sagte Franzke. Das parteiinterne Auswahlverfahren sei ein „demokratischer, guter und fairer Wettstreit“ gewesen.

Generationswechsel – und andere Gründe

Die SPD hatte die Aufstellung eines neuen Bürgermeisterkandidaten mit einem angestrebten Generationswechsel begründet. Franzkes erneute Nominierung scheiterte aber wohl auch aus anderen Gründen. So soll er sich nicht festgelegt haben, eine zweite achtjährige Amtszeit vollständig zu absolvieren. Seine Partei hatte das zur Bedingung gemacht. Außerdem wird ihm nachgesagt, amtsmüde zu sein.

Von Frank Pawlowski

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