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Sabine Ludwig liest in Schulzendorf

Gebannt bis zur letzten Zeile Sabine Ludwig liest in Schulzendorf

Mit ihrem Kinderbuch „Miss Braitwhistle hebt ab“ war Autorin Sabine Ludwig am Mittwoch zu Gast in Schulzendorf. Vor Viertklässlern las sie aus dem dritten Band der Reihe und zog damit die Zuhörer in ihren Bann. Das lag nicht nur an der unterhaltsamen Geschichte, sondern auch an ihrer Art des Vortrages.

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Sabine Ludwig faszinierte die Schulzendorfer Grundschüler mit ihrem Buch und ihrer Vortragsweise.

Quelle: Heidrun Voigt

Schulzendorf. Die 4a ist die schlimmste Klasse, die jeder Lehrer sich nur denken kann. A wie Albtraum wird sie genannt. Gemeint ist nicht etwa die 4a der Schulzendorfer Grundschule, sondern die aus Sabine Ludwigs Büchern über „Die fabelhafte Miss Braitwhistle“. Aus dem dritten Band „Miss Braitwhistle hebt ab“ las die bekannte Kinderbuchautorin am Mittwoch in der Mehrzweckhalle Schulzendorf. Die drei 4. Klassen und die Kinder der Arbeitsgemeinschaft Bücherwürmer waren fasziniert und amüsierten sich köstlich.

Sabine Ludwig versteht es, mit viel Fantasie und Witz hintergründig und unterhaltsam zu schreiben. Zudem schlüpfte sie beim Vorlesen so überzeugend in ihre Figuren, dass die Kinder von der ersten bis zur letzten Zeile gebannt lauschten. Egal ob die affektierte Rosa oder der Besserwisser Hugo, egal ob der bayerische Dialekt der Hausmeisterin Obermeier oder der englische Akzent von Miss Braitwhistle – die Autorin illustrierte ihre Figuren ausdrucksstark.

Jungen und Mädchen konnten auch Fragen stellen

„Es hat mir sehr gut heute gefallen und ich habe Lust bekommen, was von ihr zu lesen“, sagte Lukas aus der 4a. Seine Mitschülerin Hannah kennt den ersten Band von Miss Braitwhistle und will jetzt unbedingt auch die anderen lesen. Riccardo und Sara von den Bücherwürmern fanden die Lesung toll. „Das Buch ist witzig und sie hat gut geschauspielert“, meinte Riccardo.

Die Mädchen und Jungen konnten auch Fragen an die Autorin stellen und erfuhren so von der 61-jährigen Berlinerin, dass sie nach dem Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie für kurze Zeit als Lehrerin gearbeitet hat und als Rundfunkredakteurin das Schreiben für Kinder entdeckte. Ihr erstes Buch erschien 1987. Mittlerweile sind es 40. Die Verfilmung von „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ kam im Dezember in die Kinos.

Loriot als Vorbild

Die Schriftstellerin erzählte, dass ihr das Schreiben „wahnsinnig schwer falle“ und sie an manchen Büchern ein Jahr gearbeitet habe. „Mein Vorbild ist der Komiker Loriot, weil er traurige Geschichten schrieb, über die man aber lachen kann“, sagte sie.

Bibliothekarin Sylvia Rommel, die die Lesung organisiert hatte, freute sich über die gelungene Veranstaltung. „Wir versuchen zwei Schriftstellerlesungen für Kinder im Jahr zu machen, dazu kommen noch Märchenerzähler und kleine Theatersachen“, sagte sie und verwies darauf, dass die Lesung mit Ludwig vom Friedrich-Bödecker-Kreis unterstützt wurde.

Von Heidrun Voigt

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