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Dahme-Spreewald Sanierte Puschkinstraße offiziell freigegeben
Lokales Dahme-Spreewald Sanierte Puschkinstraße offiziell freigegeben
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11:40 04.06.2016
Vizebürgermeister Jörn Perlick (CDU, r.) gab gestern Vormittag die sanierte Puschkinstraße in Zeesen offiziell frei. Quelle: Franziska Mohr
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Zeesen

„Die alte Holperpiste hin-auf auf den Steinberg gehört endgültig der Vergangenheit an“, freute sich der Zeesener Ortsvorsteher Frithjof von Rottkay (Wir für KW) am Freitag bei der offiziellen Freigabe der sanierten Puschkinstraße. Beinahe auf den Tag genau vor einem Jahr, am 18. Juni 2015, hatte die Firma Tief- und Leitungsbau Walddrehna mit den Arbeiten begonnen. Neben dem grundhaften Ausbau der Fahrbahn auf einer Länge von 640 Metern pflasterten die Bauleute auch den 950 Meter langen Gehweg, der sich jetzt im Interesse einer besseren Verkehrssicherheit bis zur Kita „Spatzennest“ erstreckt.

Vorbei sind hoffentlich auch die Zeiten, in denen nach stärkeren Regenfällen so riesige Pfützen auf der Puschkinstraße standen, dass es nur topfite Fußgänger schafften, den spritzenden Autos noch irgendwie auszuweichen. Für Entlastungen sorgen jetzt beidseitige Regenentwässerungen über Sickermulden sowie Rigolen an den zahlreichen Straßenkreuzungen. So richtig schmuck sieht die Straße aber erst durch die 82 gepflanzten neuen Winterlinden aus. Hier allerdings würde sich Ortsvorsteher von Rottkay wünschen, dass ihnen die Anlieger bei trockenen Wetterlagen gelegentlich mal den einen oder anderen Eimer Wasser spendieren.

Land hat den Bau mit 180 000 Euro gefördert

Die Baukosten belaufen sich auf mehr als 660 000 Euro, wobei das Land Brandenburg etwa 180 000 Euro aus dem Fördertopf zur Verbesserung der Verkehrswege in den Kommunen beisteuerte.

Mit dem Ausbau der Puschkinstraße ist die Stadt ihrem noch kurz vor der Kommunalwahl 2014 von SPD und CDU verkündeten Ziel, dass bis 2020 alle unbefestigten Straßen in der Stadt Königs Wusterhausen verschwunden sein sollen, wieder ein Stück näher gekommen. „Ansonsten ist dies zwar ein hehres, aber kaum noch zu erreichendes Ziel“, räumte Vize-Bürgermeister Jörn Perlick (CDU) ein. Schließlich hat die Stadt Königs Wusterhausen noch etwa 40 Kilometer Sandpisten.

Von Franziska Mohr

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