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Dahme-Spreewald Sanierung der Dankeskirche in Halbe geht voran
Lokales Dahme-Spreewald Sanierung der Dankeskirche in Halbe geht voran
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02:17 02.10.2015
Matthias Reckers, Friedhelm Blume, Tina Kapp, Jürgen Behnken, Eckart Köthe und Martina Morgenstern (v.l.).  Quelle: Karen Grunow
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Halbe

 Ein schlichtes Bild findet Pfarrer Jürgen Behnken, um die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Kirche im Dorf zu symbolisieren: „Wenn jemand von einer Reise nach Hause zurückkommt, dann ist es als erstes oft der Kirchturm, den er sieht.“ Dass der der Halber Dankeskirche nun eingerüstet ist – endlich – dürfte so ziemlich jeden freuen. „Es ist ein äußeres Zeichen für alle Ankommenden, dass es nun endlich vorangeht“, sagt Thomas Koriath, der Direktor des Amtes Schenkenländchen.

Mitglieder der Kirchengemeinde, Unterstützer des Bauvorhabens, Baufachleute und Vertreter von Amt und Landkreis sind gekommen, um gemeinsam den viele Jahre ersehnten und nicht leicht erkämpften Beginn der Sanierungsarbeiten zu feiern. Als die Kirche vor einem Jahr 100 wurde, gab es ein großes Fest und neue Hoffnung. „Seitdem ich 2010 beim Kirchenkreis angefangen habe, kenne ich das Projekt“, erzählt Architektin Tina Kapp, die Baubeauftragte des Kirchenkreises Zossen-Fläming. „Zuerst war es ganz ohne Aussichten, dann wurden diese immer besser.“

Der Traum der engagierten Mitglieder des 2008 gegründeten Fördervereins Dankeskirche Halbe, schon zum 100-Jährigen eine schmuck sanierte Kirche vorzeigen zu können, erfüllte sich zwar nicht. Doch schon im vergangenen Jahr zeichnete sich ab, dass das Halber Gotteshaus bald restauriert werden würde. Wichtige Fördergeldzusagen lagen bereits vor, Kirchenkreis und -gemeinde hatten ebenfalls Gelder eingeplant. „Initialzündung“, sagen Eckart Köthe und Friedhelm Blume, „war eine Spende des Förderkreises Alte Kirchen im Jahr 2009.“ Davon konnte ein erstes Gutachten bezahlt werden. Über die Jahre hatte der Verein gerade auch durch Veranstaltungen die Menschen im Ort für das Projekt gewonnen und zahlreiche Spenden einwerben können. „Wir brauchen die Menschen, die Gemeindemitglieder, die sagen, wir nutzen diese Kirche“, lobt der stellvertretende Landrat Carsten Saß (CDU) das unerschütterliche Engagement der Halber.

„Ohne die Aufmunterung der Bevölkerung hätten wir das nicht stemmen können“, sagt Eckart Köthe. Binnen der nächsten zehn bis zwölf Wochen, schätzt der Baruther Architekt Matthias Reckers, werden – je nach Witterung – die Arbeiten am Turm beendet sein. Rund 180 000 Euro kostet allein diese Baumaßnahme, bei der das Mauerwerk und die Gesimse repariert werden, Schallluken, Fenster und Türen sowie das Dach und der Putz erneuert werden und das Portal wieder hergestellt wird. Eine Blitzschutzanlage wird außerdem installiert.

Trotz der Feierlaune kann der Fachmann nicht verhehlen, was danach dringend zu tun ist: „Unter anderem in der Nähe der Orgel ist der Schwamm sehr aktiv. Die Schäden werden sehr schnell größer.“ Im Kircheninneren zeigt er einige der massiv befallenen Stellen. Inständig hoffen alle, dass die nächste, mit rund 300 000 Euro projektierte Baustufe bald begonnen werden und dann eventuell ja auch das von Martina Morgenstern geleitete evangelische Freizeitheim saniert werden können. Den Förderantrag für die nächsten anstehenden Arbeiten hat Architekt Reckers jedenfalls schon vorbereitet.

Um das Verfahren zu beschleunigen, haben sich die Mitglieder des Fördervereins etwas ausgedacht: Für Spenden in Höhe von 50 Euro können Unterstützer die Patenschaft für je einen Quadratmeter Putz am Kirchturm übernehmen.

Von Karen Grunow

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