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Sanierung der Schwimmhalle Wildau abgeschlossen

Nach drei Jahren Arbeit Sanierung der Schwimmhalle Wildau abgeschlossen

Die insgesamt über drei Millionen Euro teure Rekonstruktion der Schwimmhalle in Wildau ist jetzt komplett abgeschlossen. Aus diesem Anlass begeisterten am Donnerstagnachmittag flotte Badenixen mit ihren Tänzen Abgeordnete und Gäste bei der offiziellen Wiedereröffnung.

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Badenixen umringten gestern Bürgermeister Uwe Malich (Linke) bei der offiziellen Wiedereröffnung der sanierten Schwimmhalle.

Quelle: Foto: Mohr

Wildau. „Glückwunsch“, sagte der ehemalige Vereinschef von Motor Wildau, Frank Settegast, am Donnerstagnachmittag schlicht zu Bürgermeister Uwe Malich (Linke), als er die sanierte Schwimmhalle in der Wildauer Jahnstraße betrat. Schmunzelnd dachte er an die Eröffnung der einstigen Volksschwimmhalle 1971, als in die noch nicht fertige Halle anfangs nur provisorisch für die offiziellen Gäste Wasser in das Becken eingelassen worden war. Malich erinnerte daran, dass dies die erste nach dem Krieg gebaute Schwimmhalle im gesamten Bezirk Potsdam war.

Einfach war die sich über drei Jahre erstreckende und insgesamt über drei Millionen Euro teure Rekonstruktion der Schwimmhalle allerdings auch heute nicht. Wurde sie doch anfangs von kontroversen Diskussionen im Stadtparlament begleitet. Selbst den Vorwurf der Luxussanierung musste der Bürgermeister über sich ergehen lassen, ehe die Erneuerung des Daches sowie der Glasfassade einschließlich Heizung und Lüftung beginnen konnte. Das Ringen um einen Konsens zog sich über Monate hin, so dass die Rekonstruktion erst im August und nicht wie geplant schon im Juni beginnen konnte.

All die Diskussionen aber waren am Donnerstag vergessen. In bester Feierlaune schauten Abgeordnete aller Fraktionen sowie Gäste am Beckenrand dem flotten Auftritt der Tänzerinnen einer Teltower Tanzschule zu, die sich als Badenixen verkleidet hatten. „Die 45 Jahre alte Halle, die 2011 aufgrund ihres maroden Zustandes beinahe gesperrt werden musste, erstrahlt jetzt wie neu. Das macht mich einfach nur glücklich“, bekannte Malich. Sein Dank ging dabei vor allem an die Mitarbeiter des Planungsbüros Bauconzept, die schon den Einbau des Edelstahlbeckens sowie der Badewassertechnik begleitet hatten. Auch die Dachdecker und die Maler hätten ganze Arbeit geleistet.

Letztere mussten die Halle unter Vollschutz sandstrahlen und viermal streichen. Für Wildorado-Geschäftsführer Klaus-Dieter Kurrat zählt nur eines: Seit Beginn dieses Jahres können Kinder aus 20 Schulklassen in der Halle endlich wieder schwimmen lernen. Freude herrscht auch bei den acht Vereinen, die nun wieder schwimmen, tauchen und das Retten von Menschen üben können. Das zauberte gestern auch ein Lächeln auf das Gesicht des Zeutheners Frank Wiegand, der in den 60er Jahren als Freistilschwimmer bei Olympischen Spielen vier Silbermedaillen errang. „Ich hoffe, dass die Halle jetzt von den Bürgern aller Generationen auch tüchtig genutzt wird“, sagte er. TH-Präsident Laszlo Ungvari fasste diesbezüglich schon einmal den guten Vorsatz, das Wildorado künftig öfter zu besuchen.

Von Franziska Mohr

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