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Sanierungsfortschritt am Spritzenhaus in Niederlehme

Erster Bauabschnitt ist geschafft Sanierungsfortschritt am Spritzenhaus in Niederlehme

Bei der Sanierung des Spritzenhauses am Dorfanger in Niederlehme ist jetzt ein wichtiges Etappenziel erreicht worden. Das Mauerwerk des historischen Gebäudes wurde stabilisiert und der Dachstuhl rekonstruiert – alles unter der Regie des Niederlehmer Heimatvereins.

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Geschafft! Mitglieder des Heimatvereins freuten sich über den Baufortschritt am Spritzenhaus.

Quelle: Christian Dederke

Niederlehme. „Wir sind sehr zufrieden mit dem jetzigen Stand und bedanken uns bei allen Unterstützern“, erklärte Vorsitzender Rainer Schinck bei einer kleinen Feier. Das Ziel, die Außenfassade winterfest zu machen, wurde damit erreicht und der nächste Bauabschnitt, der Innenausbau, soll dann im nächsten Jahr erfolgen. Aber bis dahin gibt es noch jede Menge Arbeit für die Mitglieder des Heimatvereins. Der Bauplan sieht es vor, dass noch in diesem Jahr das Dach mit den Hennigsdorfer Dachsteinen gedeckt wird. Diese Dachsteine wurden bereits 1909 bei der Errichtung des Gebäudes verwendet. Inzwischen stehen zum Glück ausreichend originale Dachziegel zur Verfügung, nachdem der Heimatverein Ende Juli einen Aufruf startete. Viele Bürger aus der Umgebung von Königs Wusterhausen folgten diesem Appell und gaben Dachziegel ab.

Geschafft! Mitglieder des Heimatvereins freuten sich über den Baufortschritt am Spritzenhaus.

Quelle:

Historischer Charakter soll erhalten bleiben

So detailgetreu wie die Rekonstruktion des Daches soll mit dem ganzen Spritzenhaus verfahren werden. Der Heimatverein möchte den historischen Charakter des Gebäudes erhalten, auch wenn das mit großem Aufwand verbunden ist. Die Mitglieder sind jedoch entschlossen, das Projekt nach ihren Vorstellungen zu realisieren. Sie können mit der Unterstützung vieler Einwohner rechnen. Der ortsansässige Schlossermeister Wilhelm Behling übernahm zum Beispiel die Verantwortung für den Schriftzug. Er schmiedete diesen aus altem Eisen von 1909 und seitdem ziert das Gründungsjahr wieder die Eingangstür zum Spritzenhaus. Vorsitzender Schinck ergänzt: „Und ein Keramiker wird das Wappen von Niederlehme als Emblem in das Fenster setzen.“

Erste Bewährungsprobe im kommenden Jahr

2015 soll die Sanierung erfolgreich beendet und das Gebäude für Ausstellungen genutzt werden. Im nächsten Jahr wird für das Spritzenhaus auch die erste Bewährungsprobe erwartet. Niederlehme feiert das 700-jährige Bestehen. „Wir planen etwas Besonderes“, gibt sich der Vorsitzende Schinck geheimnisvoll. Er verrät aber noch, dass der Niederlehmer Heimatverein anlässlich des Jubiläums ein Heft über Historie, Tradition und Erzählungen des Ortes unter dem Titel „Erlebnisse und Geschichte aus Niederlehme“ herausbringen wird. Weiteres Material von den Einwohnern ist noch willkommen. „Wir freuen uns über jede Unterstützung“, sagt Vereinsvorsitzender Rainer Schinck.

Von Christian Dederke

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