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Dahme-Spreewald Schild stiftet Verwirrung
Lokales Dahme-Spreewald Schild stiftet Verwirrung
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00:18 26.10.2013
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Wolzig

Ein Sackgassen-Schild mit der Aufschrift „Siedlung Ost – West frei“ sorgt an der Wolziger Landstraße für Verwirrung. Anders als noch zu Zeiten der überwundenen Teilung von Ost- und Westdeutschland geht es hier nicht um eine Grenzziehung in dem kleinen Heidesee-Dorf. Vielmehr soll das Schild Autofahrern, die nach Kummersdorf wollen, rechtzeitig den Umweg weisen.

Der Grund für den Umleitungshinweis ist der Bau einer neuen Bücke über den Storkower Kanal in dem nur wenige Autominuten entfernten Kummersdorf. Noch bis vor wenigen Monaten führte die Straße direkt über die Kummersdorfer Brücke weiter. Weil die Überführung abgerissen wurde, muss man von Wolzig aus in Richtung Kummersdorf weitere Wege in Kauf nehmen.

Ungeachtet dessen ist Wolzig selbst gut erreichbar. „Aber vor allem Berliner denken, sie kämen hier nicht durch und nehmen die Umleitung“, klagt Birgit Preiß vom Wolziger Ziegenhof. Sogar bis nach Kummersdorf könne man fahren – allerdings nur bis zu den dortigen Siedlungen „Ost“ und „West“: „Lediglich darauf soll das Schild in Wolzig hinweisen“, sagt Birgit Preiß.

Wer hingegen direkt nach Kummersdorf fahren will, der muss tatsächlich die Umleitung wählen. Sie führt über Friedersdorf, Blossin, Kolberg, Görsdorf und Storkow bis nach Kummersdorf und umgekehrt. Die bis Ende März 2014 befristeten Bauarbeiten für die neue Brücke hat die Gerd Müller GmbH aus Cottbus übernommen. Die Baukosten betragen rund 1,4 Millionen Euro.

Von Andrea Müller

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